• Der dreiunddreißigste

    by D.B.C. 24.10.21

    no shit Sherlock.

    Es gibt Tage voll mit trüben …,
    doch auch Freunde mit Herzlichkeit,
    ein böses Jahr wird gut?

    Tränen bleiben heute weg.
    Der Schmerz er ward gefangen.
    Liebe und Freundschaft dominieren.

    Ein Hoch auf die die Gingen,
    ein Hoch auf dich geliebte Schwester mein.
    Heute wollen wir feiern,
    Du wärst nun 33 Jahr.
    Nur wenige waren dir vergönnt.

    Doch immer bleibst in meinem Herzen du.
    Auch wenn ich immer auf der Suche,
    Keine konnt’ dich je ersetzen.
    Was ist ein großer Bruder,
    der als Einzelkind besteht?

    Die Lücken in meinem Leben sie bestehen,
    doch die Freude hält diese bedeckt.
    diesmal komm ich hinweg.

    Egal wie du es siehst?
    Sie hätte sich das nie, für dich gewünscht.

    Sende euch die besten Wünsche,
    egal wo ihr nun seid.
    Feiert bitte für mich mit.


  • Wenn der Oktober bitter anklopft

    Es gibt diese Tage viel zu früh in diesem Jahr. Schon Ende August hatte ich die ersten Oktober Vibes. Nach dieser Welle wurde es Besser und nun wo der Oktober ganz dicht
    vor der Tür steht. Ja was? Ich spüre nicht nur das ende eines weiteren Lebensjahres. Da ist mehr. Ein Schleier liegt auf der Welt und raubt die Freude.
    Jetzt kann ich eine zeitliche Nähe zur Impfung anführen, halte das aber für derben Verschwörungskram. Schließlich ging es mir auch andere Jahre schlecht. Auch gute Jahre waren darunter aktuell wird 2021 wohl ein heftiges Jahresende im Gebäck tragen.

    Man wie froh war ich als 2020 endlich endete und 2021 wirkte nicht als besseres Jahr. Ja, langsam erwacht die Welt aus dem Corona Koma und trotzdem wirkt alles farbloser, fader. Doch wie sieht die Welt nach Corona aus. Welche Regierung haben wir ab nächste Woche?

    Welche Nachwirkungen hat der Dornröschenschlaf für uns, für die Welt. Mach ich mir mal wieder viel zu viele Gedanken und das was und wie, statt einfach zu leben? Möglicherweise ist es so. Naja möge die Zukunft bringen, was sie eben im Gepäck hat.


  • April April der 6te, den ich nicht will

    Posted on by Falko

    Traurig jene Mail betrachten,
    schmachtend der Erinnerung,
    zahllose Gespräche tief und wichtig,
    verschwommen im Äther alter Zeit.

    Was dereinst Geschwister waren,
    sind nun noch Schatten,
    Verborgen im einem kalten Haus,
    geschmückt mit einem Kirchblütenbaum.

    Der Stich im Herz ist ewiglich,
    doch Zeit ist kalt, bedingungslos,
    Was war ist weg schon lange,
    doch bleiben ungeweinte Tränen.

    Vom Verlust zerfressenes Herz,
    quält sich an jenem Feiertag,
    Jahr ein Jahr aus die gleiche Schmach,
    wo doch Freude herrschen sollte.

    Happy Birthday kleine Schwester.
    Du bleibst in meinen Gedanken.


  • An drüben Tagen…

    Es kommt vor an Tagen da die Nacht schon früh über uns herein bricht, dass wir uns fragen warum wir diese Dunkelheit verdienen. So geht es mir heute.

    Ich denke an das heutige Geburtstagskind. Meine echte Schwester möge sie es da schöner haben, wo immer sie ist. Und an meine Nennschwester die mir letzte Woche mal wieder nicht gratulierte. Wie viel Schuld lud ich mir selber auf und was davon ist fremd geladen? Irgendwie zieht es mich runter tief ins Schwarz der Nacht.


  • Im wieder dieser Tag

    Jedes Jahr aufs neue kommt der Oktober Blues. Die schlimmsten Jahre waren die ersten, die in denen ich noch nicht weinen konnte. Irgendwann wurde es leichter und ich brauchte keine Tränen mehr. Es ist jetzt schwer zu erklären, dass dieser Zustand zumindest bis 2014 bestand. Eine Nacht, ein Lied und in mir brach die ach so dicke Mauer, die ich Jahr für Jahr dicker gemauert hatte. Ich vertraute auf ihren Schutz und danach erst erkannte ich, dass ich vor mir selbst weggelaufen bin. Ich redete nur in Gedichten über meine innere Welt. Selbst dort belog ich mich oder verschleierte es hinter Metaphern.

    Wunden bleiben Narben. Der Schmerz vergeht oder der Körper gewöhnt sich an sie und blendet sie aus. Doch es gibt diese Umstände da beginnen die Narben zu jucken oder besonders stark zu schmerzen. Wie eine Erinnerung die plötzlich da ist.

    Über die Jahre hab ich im Ausschlussverfahren einige Techniken probiert die mir vielleicht durch den Oktober helfen. Darunter waren auch Selbstgeiselungen. Ich habe aufgehört zu rauchen, Kinder in die Welt gesetzt, all meine Kindheitsträume erfüllt. Nichts war je genug. Im November konnte ich immer zurückblicken auf eine tiefe Schlucht im Gefühlsbild des Jahres. Sicherlich war sie manchmal flacher manchmal tiefer. Doch nie war sie wirklich weg. Es ist wohl ein Makel der mir eben wie eine Narbe auf ewig erhalten bleibt.

    Leider muss ich auch gestehen, dass die Oktober die wirklich gut angefangen haben, meist einen richtig fiesen Knüppel bereit hielten. Ich habe gelernt der Angst vor diesem Monat kein Futter zu geben und doch war sie mit ihren Andeutungen zwar vage doch ebenso treffsicher. Dieses Jahr habe ich nicht ganz freiwillig ein viel zu lange aufgeschobenes Gespräch geführt. Offen und ohne Lügen. Einige Tage dachte ich, dem Monat ein Schnippchen geschlagen zu haben. Zumindest war eine Menge Last von mir abgefallen.

    Doch der Oktober wäre nicht der Oktober, hätte er dafür nicht schon einen Ersatz gefunden. Genau so sitze ich heute hier und tippe diese Zeilen. Völlig egal wie gut ich mich die letzten Wochen hielt. Das Loch ist da und es sieht nur ein wenige anders aus. Danke für den heutigen Tag…. NICHT !!!


  • Die Jagd

    Posted on by Falko

    … eine Hausaufgabe eigentlich für Realschule 5. Kl. by D.B.C. ` 28.06.2020 14:08

    Der Jäger ging in den Wald,
    an seiner Seite trabt der treue Hund,
    der Morgen graute neblig und kalt,
    die Sonne, sie färbte die Wolken bunt.

    Sein Jagdhund war schon ziemlich alt,
    der Bauch schliff schon fast am Grund,
    sehnt sich nach der Heimkehr bald,
    vorher brauchte es noch einen Essensfund.

    Auf einer Lichtung gab es ‘nen Halt,
    der Mond lächelte von oben rund,
    während der Frost sich in beide krallt,
    ‘nen Eulenruf beendete die Morgenstund.

    (Bonus)
    Die Jagd, sie endet ach so jäh,
    der Waldmann schoß sich in den Zeh.
    Unter den Bäumen verschwand das Reh,
    der hungernde Hund fraß nur Klee.


  • Fast ein Jahr später

    Tja nun hab ich die 44 hinter mir. Meine Schwester wäre heute 31 geworden.

    Ich blogge mal wieder.

    Wo bin ich? Gerade bin ich mitten in der Präsenzveranstaltung des Modul3 zum MPA an der HS Bund. Ja auch zu meinem Geburtstag war ich hier.

    Ja, ich hätte mir durchaus was besseres vorstellen können.

    Mal davon abgesehen, das meiner einer mit Jura und Recht schon in der Ausbildung als Kaufmännischer Assi nichts anfangen konnte. Quäl ich mich gerade durch das Verwaltungsrecht. (Für Versiertere: VA und Widerspruch u.s.w.) was wirklich übel für mich ist.

    Was ich heute mache? Ähm, ich wollte eigentlich das Hörbuch zum Modul hören und bin bei alten Whatsapp Audios gestrandet. Verdammt was hab ich nur alles auf meiner SD Karte gehortet? Kein Wunder dass ich aktuell schon die maximal möglichen 256 GB benötige.

    Schlimm sind die Erinnerungen die mich komplett übermannen. Ich weine in die fremde Wanne.

    Eine Freundin schreibt mir, dass sie Depressionen hat und nächstes Jahr eine Therapie machen will. Ich würde gern antworten und doch bin ich zu geschockt. Noch eine? Ziehe ich solche Leute an?

    Nächste Aufnahme, ich könnte Maike jetzt hier verlinken und verkneife es mir. Es sind Fetzen einer sehr schönen Zeit und doch so lange her. Die nächsten Tränen rollen oder schwitze ich weil das Wasser zu heiß ist.

    Ängstlich schalte ich das Handy stumm. Verdammt ich sollte langsam mal aus der Wanne. 2 Stunden und außer dem Prüfungsschema für den Widerruf ist mir aktuell nichts im Hirn geblieben.

    Ich studiere mal weiter… read you later!


  • NaNoWriMo 2018 [2]

    Pseudonyme. Gestern früh, als mein Schreiben massiv ins stocken geraden bin, war ich auf dem YT von Julia Stein unterwegs. Sie hat sich wieder vorgenommen an jedem Tag des NaNoWriMo (außer am Wochenende) ein Video hochzuladen, dass sich mit dem Schreiben beschäftigt. Dies finde ich schon sehr sehr löblich. Zumal es trotz letzten Jahres noch genug Aspekte zu geben scheint, die sie noch beleuchten kann.

    Am Dienstag hat sie ein Video über Synonyme hochgeladen. Ein Thema was mich mit der nahen (muhahahahaaa!) Fertigstellung der Manuskripte beschäftigt. Ja ich weiß, eigentlich wollte ich schon weiter sein, aber dieses Jahr war bis jetzt ziemlich anstrengend.  


  • NaNoWriMo 2018 [1]

    Tja da ist er wieder da. ging ja sehr schnell vorbei dieses eine Jahr. Mein Buch vom letzten mal liegt als fertiges Manuscript zum reifen in der Cloud. XD

    Dieses Jahr probiere ich mich an einem new adult Roman. Ja einige Mitstreiter hatten mir 2017 dafür schon den Mund wässrig gemacht. Ich bin mal gespannt wie weit mich die Jugend von heute spült. 

    Dann schieben wir die Prokrastination mal  weit weg. *muhahahaaaa*


  • Da war es schon wieder Pfingsten

    Posted on by Falko

    Tja das nächste große Fest steht vor der Tür und die Hüte Kopf.
    Nein es hat weder mit dem örtlichen Bratwurstfest zu tun noch mit diesem kirchlichen. Es steht ein großer Geburtstag auf dem Programm.

    Natürlich kommt Mutter und Schwiegermutter und wenn ihr euch diese Dramaturgie mal auf der Zunge zergehen lasst, schreit euer innerer Staubwedel auch schon nach Überstunden?

    Glaubt mir, ein normaler Frühlingsputz ist Kinderkacke dagegen. Hier wird richtig rotiert. Wann wird endlich ein Putzroboter erfunden der mehr als nur Staubsaugen oder Rasenmähen kann? IoT wo bleibt dein SchwiMuAF (Schwiegermutter Acceptance Faktor) … Ja ich bin kurz aus der Schußbahn geflüchtet und fühle mich wie ein Kriegsreporter der im Angesicht des möglichen Lebensendes über die Zustände berichtet.

    Oh man ruft nach mir…ich muss dann mal weg. *Fluchtgeräusche* *Über Staubsauger stolper Geräusche* *Wildes Fluchen*


  • feuriger Männertag?

    Posted on by Falko

    Ich musste aus Gründen heute bei Amazon vorbei sehen.

    Jedenfalls bin ich dort auch über die Vater-/Männertags Angebote gestolpert. Und dort wird eine Gallone Tabasco gelistet. Was bitte haben sich die Händler bei Amazon dabei gedacht?

    Mit soooo viel Tabasco? Was soll man am Männertag damit anstellen? Phantasie ich lass dir wandern.


  • half done?

    Posted on by Falko

    Tja die erste Überarbeitung geht in die zweite Hälfte. Trotz Selbstgeiselung und gegen die Erkältung, kämpfe ich mich nur langsam durch die Zeilen die ich vor Monaten im Flow durch meine Finger rinnen lies.

    Besonders schwer ist das immer wieder rein finden in die Geschichte. Die Erzählung aufzugreifen. Die Kanten zwar zu glätten und Lücken zu füllen, dabei aber den Versuch nicht erliegen, etwas früher zu verraten oder doppel zu schreiben. Etwas zu erklären, dass für später gedacht ist. Mein Rohfassungs Ich hat einige Gedankenanstöße bewusst eingebaut um den Leser zu fordern. Mein Redaktions Ich will ihm das ziemlich oft zerstören, damit der Text runder wirkt. Doch wenn ich jetzt alle Konturen vernichte, hat das Werk dann noch ein Profil?

    Der Grad auf dem ich wandere ist kein angenehmer. Man will ja seine Arbeit verbessern und nicht weichspülen. Ich hoffe ich bekomme die Spannung gehalten und die Rechtschreibung/Grammatik in den Griff. Mögen die Hilfsverben mich verschonen und die Füllwörter in den Sonnenuntergang reiten.


  • Papyrus was willst du mir sagen

    Ja schon wieder ein Buchthema 😀

    Ich nutze fürs überarbeiten das Tool Papyrus Autor (unter Wine) weil mir seine Korrektur sehr hilfreich ist.

    Der Raum wurde sofort von einem leckeren Geruch durchweht.

    Quittierte er mir heute allerdings mit “Bitte überprüfen Sie, ob die Verbformen korrekt gebildet sind und ob ein Komma fehlt. Ziehen Sie auch andere mögliche Fehlerursachen in Betracht”

    Klingt mir nach dem bekannten Fehler “allgemeine Schmutzverletzung” XDXD Leider erkenne ich nicht was an dem Satz per se falsch ist. Also formuliere ich ihn um. Weil etwas seltsam liest er sich schon, oder?


  • Ein bisschen Motivation darf es schon sein.

    Ja ich habe mich entschieden, hier vorerst thematisch an meinen Büchern dran zu bleiben. OffStimme: “Hey du blogst überhaupt mal wieder, das ist wichtiger als dein aktuelles Thema” “Ruhe auf den billigen Kritiker Plätzen.”

    Also heute beginne ich eigentlich richtig mit der Überarbeitungsphase. Ich versuche mir selbst in den Arsch zu treten und dabei Mr. Perfekt gleich mit. Doch leider war youtube noch geöffnet. Was heißt da leider? Ich habe ein Video reupload von Anika auf ihren Kanal angefangen zu sehen. Dachte mir schon es zu kennen und wie es nun mal ist, hier ein Klick und noch einer, stand ich vor ihrem Gastartikel zu den 5 Lügen, die dich als Autor für immer erfolglos machen.

    Den Gast Blogger hatte ich schon mal gelesen und doch musste ich mir seinen letzten Post aus dem vergangenen Februar noch mal durch lesen. Dieser kurze Fehltritt in meiner auch sonst fehlenden Konsequenz hat mich aber erst richtig geweckt. Es gibt mir einige Aspekte mit auf den Weg.

    1. Ich habe schon Bekannte die meine Bücher lesen möchten.
    2. Ich kenne schon Leute, die mir den ersten Spalt breit in die Bekannheit öffnen können.
    3. erst wenn ich ein Buch veröffentlicht habe, kann es jemand kaufen.
    4. ein unveröffentliches aber perfektes Buch gibt es nicht. Denn um perfekt zu sein, muss man es kaufen und auf die Bestsellerliste setzen können.

    Also feile ich an meinen Büchern… nur mancher Makel könnte ich auch unter Stil verstecken. 😀


  • NaNoWriMo und kein bisschen weiter?

    Ja ich habe den ersten richtigen Urlaub nach dem NaNoWriMo 2017. Als wäre das nicht schon schlimm genug.

    Das Wochenende habe ich in FFM verbracht und mich dabei mit einer guten Freundin geschrieben. Am Ende hatte ich ein leicht eingetrübtes Gewissen. Ich habe 2 Bücher beendet und noch keines soweit überarbeitet, dass jemand anderes es lesen könnte. Geplant war nicht, diese nur für mich zu schreiben. Die Arbeit sollte nicht ganz umsonst sein.

    Als kleine Motivationsspritze, habe ich nun in der “Extra Sidebar” (rechts) 2 Progess Bars eingefügt, die den Stand meiner Überarbeitungen anzeigen. Ich hoffe ich kann die recht bald weiter “schieben”. Ziel wäre beide zum Sommer fertig zu haben. Ich plane wie beim Schreiben mir zum Frühstück eine feste Zeit für die Überarbeitung ein zu räumen. Die Methode “wenn mal Zeit ist” hat kläglich versagt. Dafür ist das Chaos das sich Leben nennt, einfach zu unerbittlich und zeitraubend.

    In diesem Sinne in die Hände … nein. Die Finger in die Tasten und Textworking. Ja es ist quälender als das Schreiben selbst. Ich habe da echt viel Respekt vor Lektoren und den Autoren die sich da durch quälen. Aber es erklärt auch die vielen eBooks mit mieser Qualität. Die Arbeit mag wohl kaum einer.