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  • Die Kraft des Hasses

    Die Kraft des Hasses
    by D.B.C. 31.07.2014 20:33 Uhr

    Sie beide sind Geschwister,
    unterschiedlich wie schwarz und weiß
    beide untrennbar wie ying und yang,
    sie bilden nur kein Gleichgewicht.

    Sie leben Hand in Hand,
    Beide spielen mit den Menschen,
    machen die Leute willenlos,
    verdrehen ihnen Kopf und Herzen.

    Sie treffen dich gar unerwartet,
    überrennen dich mit voller Kraft,
    die Welt wird durch sie verkehrt,
    was wahr wird plötzlich falsch.

    Dein Blick wird dann ein neuer,
    entweder schwebst du zu den Sternen,
    oder versinkst im Boden voller Wut,
    Der Mensch dir gegenüber schuldlos.

    Liebe und Hass nutzen die gleichen Waffen,
    doch für beide ist es leider nur ein Spiel.


  • Freund gleich Feind

    Freund gleich Feind
    by D.B.C. 31.07.2014 20:10 Uhr

    Launen des Schicksals gibt es reichlich,
    jede Einzelne beutelt mich total,
    wie eine Feder flieg ich im Sturm,
    lass mich treiben wohin das Pech mich trägt.

    Der Kosmos hat wohl Spaß daran,
    Spaß mich auf den Knien zu sehen,
    doch bin ich immer wieder aufgestanden,
    trotze Leid, Not, Neid und Schmach.

    Doch Freunde sind es denen man vertraut,
    die einem meist am schlimmsten treffen.
    Ihr Wissen un deine wunden Stellen,
    erleichtert ihnen des Dolches Stoß.

    Auch solche Freunde sind es allerdings,
    die reichlich Kraft dir wieder bringen.
    sie lecken mit dir deine Wunden,
    nehmen dich in Arm zum Trost.

    Bedenke jede Hand die helfend dir gereicht wird,
    verdeckt den Dolch der bald mit deinem Blut benetzt.


  • Herzlose Welt

    Herzlose Welt
    by D.B.C. 31.07.2014 09:05 Uhr

    Ständig dreht sich diese Welt,
    nie ruht sie oder rastet,
    verlangt von uns Aufmerksamkeit,
    gibt uns das Gebrauchtwerden.

    Immer im Strom stehen,
    dauernd dagegen anschwimmen,
    Ängste die einen ausschließen,
    Kräfte zerrender Alltag.

    Was wenn man einfach bremst,
    stehen bleiben und alles ziehen lassen.
    sich ruhig auf eine Bank setzen,
    das Leben ganz ruhig genießen.

    Kaum bist du raus,
    wirst du auch schon vergessen.
    Nicht gleich komplett,
    doch verblast schon dein Blatt.

    Herzlos mag die Welt sein,
    war sie immer schon,
    doch immer in der eigenen Zeit,
    erscheint sie etwas herzloser.


  • Die Flucht

    Die Flucht
    by D.B.C. 30.07.2014 20:45 Uhr

    Ist deine Welt im argen,
    flüchte nicht in eine Traumwelt,
    denn ist sie noch so perfekt,
    hält sie dir doch den Spiegel vor.

    Las‘ deine Träume frei,
    fliege auf ihnen davon,
    doch lande in deinem Leben,
    und setze sie dort um.

    Gib der Fantasie Freiheit,
    doch nie die Macht zu blenden,
    sie nutzt ihre Verführung,
    und nimmt dir deine Sicht.

    Lass Andere dir raten,
    doch bleibe willensstark,
    triff immer deine Entscheidungen,
    nimm das Ruder fest in deine Hand.

    Sei nett zu deinen Menschen,
    egal wie hart der Gegenwind,
    lieb alles was du hast,
    halt es fest mit jeder Hand.

    Doch wenn die Welt in Ordnung,
    dann flüchte nicht, dann leb!


  • Allein sein

    Allein sein
    by D.B.C. 30.07.2014 20:30 Uhr

    Die Nacht ist dunkel,
    umhüllt mich eng und einsam,
    schneidet tief in meine Seele,
    entzieht die aller letzte Kraft.

    Lustlos der Liebe entkommen,
    vollen Tränen schwarz wie Teer,
    Gefühlslos der Welt entsagend,
    schneiden Gedanken tief wie Krater.

    Die Wut übernimmt das Ruder,
    richtet es gegen das selbst,
    Angst trägt wundersame Bilder,
    legt Steine auf jeden Weg.

    Selbstmitleid zieht runter,
    lässt neue Sümpfe entstehen,
    der eigne Rat war weiße
    den selbst man nie versteht.

    Der Ausweg sich verborgen hält,
    kein Licht ist, das den Weg dir zeigt.


  • Die innere Leere

    Die innere Leere
    by D.B.C. 30.07.2014 20:00 Uhr

    Mein Körper läuft durch die Welt,
    so leer wie der Kosmos fühlt er sich an.
    Eine Hülle die sich verbraucht hat.
    Gefühle die längst schon nicht mehr wahr.

    Ich atme salzige Luft,
    weine Tränen bittersüß,
    Kotze Wehmut im hohen Bogen,
    doch fühl ich mich frei?

    Auf der Suche nach neuer Kraft,
    durchstreife ich nach altem Spaß,
    all meine dunklen Erinnerungen,
    erlebe Freude die nicht mehr glücklich macht.

    Verloren in einer Welt,
    einer Welt die ich mal kannte,
    auf der Suche nach Hoffnung,
    fand ich nur Leere und Schmerz.


  • Mein Gänseblümchen

    Mein Gänseblümchen
    by D.B.C. 29.07.2014 10:20 Uhr

    Du nahmst du mir ein Versprechen ab,
    nun steht es mahnend vor der Tür,
    zu reparieren was schleichend ging,
    Gefühle zu finden die mal waren.
    so zog ich aus in Wiesen und Felder,
    vorbei an all den Blümchen,
    sie mahnten mir den Weg,
    die Schritte in ungewisse Zukunft,
    fallen dem Reisenden am schwersten,
    ich kannte weder Ziel noch Weg,
    doch setzte Fuß vor Fuß,
    schritt einsam auf alten Wegen,
    die schon lange in Vergessenheit,
    auf der Suche nach dem Unbekannten,
    das mein Leben neu erfüllt,
    die Tränen an der Rast,
    gießen heimlich die Gänseblümchen.


  • Auf Gutes folgt der nächste Schlag.

    Es gibt Momente, die genießt man voll und ganz. Wohl wissend, dass wenn man diese hinter sich hat, der nächste Knüppel zwischen die Füße fliegt.
    So erging es mir gerade. Also die Knüppel, 2 an der Zahl. Wahrscheinlich absichtlich für jedes Bein einer. Gehauen von wunderschönen Händen aus dem Rücken. Ich glaube daran, das beide eigentlich von einer Hand geführt wurden.

    Nichts kann ich beweisen, aber ich bin entsetzt, wie viel Hass aus einer innigen Freundschaft entstehen kann. Warum man dir auch andere Freundschaften vergiften muss, die damit nichts zu tun haben. Nur weil man dir diese nicht gönnt. Dazu fällt mir ein Gedicht ein, dass ich mal aus einem komplett anderen Kontext heraus für eine Freundin geschrieben habe:

    Wut tut weh
    D.B.C. 6.1.13 23:15

    Wut tut weh wenn du in ihrem Weg stehst,
    Wut schmerzt wenn andere sie gegen dich hegen,
    Wut ist gnadenlos weil sie regiert über den Verstand,
    Wut verletzt wenn sie dich unerwartet trifft,
    Wut ist mies weil sie trifft fast immer den Falschen,
    Wut wirkt unerklärlich wenn der Sinn dir fremd,
    Wut ist unnütz denn sie verwundet meist Freunde,
    Wut verachtet dich egal was für ein Mensch du bist,
    Wut ist maßlos da sie realitätslos agiert.
    Wut belügt dich weil du auch dir mit ihr schadest,
    Wut ist unfair da sie sich gegen den Mensch selbst richtet,
    Wut sollte verboten werden, weil Keiner hat sie verdient.


  • Enttäuscht

    by D.B.C. 09.09.2014 4:30 Uhr

    Das Leuchten erlischt,
    mit ihm geht auch es,
    eine Etappe des Lebens stoppt,
    was war ist nun vorbei.

    Die glücklichen Tage enden,
    der Mut er stirbt unmerklich.
    Tränen benetzen meine Wangen,
    ein Schluchzen kämpft empor.

    Wenn Liebe qualvoll weicht,
    wird auch Freund zu Feind,
    sterbend der Teil des Herzens,
    totes Fleisch wo die Seele war.

    Narben im Vertrauen klaffen,
    kein Heiltrank vermag zu helfen,
    auf ewig quillt die Wehmut,
    ab nun tropft daraus die Trauer.

    Keine Sonne vermag zu erleuchten,
    was in Melancholie versank,
    selbst liebevolle Gesten verpuffen,
    wenn Borke sich um Verstand erwächst.

    Die Hecke um die Laune,
    hält alles Schöne fern,
    schützt den Trauernden so,
    dass jeglicher Humor vergebens.


  • Warum willst du ewig leiden?

    Warum willst du ewig leiden?

    by D.B.C.  25.10.2013 03:50 Uhr

    Gerade wenn du dich in den Schlaf trauerst,

    wird dieser selten eine wirkliche Erlösung sein.

    5 mal mittendrin zerknirscht wieder aufwachen,

    das elendige Gedankenkarussell von neuem starten,

    dich dabei immer nur allein gelassen fühlen,

    tonlos schreiend auf das wieder einschlafen warten,

    und doch nur auf die Erschöpfung hoffen.

    Nur um sich pausenlos durchs Bett zu wälzen,

    und gleich danach die Lider wieder aufzuschlagen.

    Nächte wie diese lassen Trauer fruchtlos wirken,

    wozu verdrängen und vergessen wir mit Absicht,

    wenn uns doch von Zeit zu Zeit Alles wieder einholt?


  • Wenn dich niemand kennt

    Wenn dich niemand kennt

    by D.B.C.  24.10.2013 21:52 Uhr

    Du siehst in den Spiegel,

    Betrachtest dein leeres Selbst,

    blickst in dich tief hinein,

    findest dich aber dort nicht.

    Wo ist dein Leben denn hin?

    Hier sind nur unzählige Stiche,

    schwarz quillt Altes dort heraus,

    Dunkel und zäh sickern Qualen hinab,

    trüben Gemüt und Laune ein.

    Noch immer ist da draußen Keiner,

    der deinen Schmerz überhaupt erkennt.


  • Der Schmerz verändert

    Der Schmerz verändert 

    by D.B.C.  24.10.2013 21:35 Uhr

    Alles was mit den Jahren daher kommt,
    ist die Verdrängung der schlechten Erlebnisse,
    doch nur weil du sie weit weg sperrst,
    die Wunde wird immer eine Narbe bleiben.
    Ist sie auch offensichtlich bestens verheilt,
    so schmerzt sie doch bei schlechtem Wetter.
    Je mehr du die Trauer unterdrückst,
    desto brutaler bricht der Schmerz dein Genick.
    Die Angst wickelt dich um den Finger,
    biegt dich wie Wind einen einsamen Halm.
    Ungeweinte Tränen überfluten die Seele,
    ungeschriene Wut zerquetscht deine Brust.
    alles was die Zeit hinterlässt sind neue Wunden,
    die auf alten Narben blutig mahnen.


  • Die lautlosen Schreie

    Die lautlosen Schreie 

    by D.B.C.  24.10.2013 21:20 Uhr

    Kaum bettest du dich in dein ruhiges Bett,
    geht dein Gewissen auf lange Wanderschaft.
    So bald der Kopf auf dem Kissen ruht,
    schweifen die unsäglichen Gedanken durch ihn.
    Wenn der erste Atemzug verhallt,
    kommen die traurigen Gefühle hervor.
    Auch wenn du dachtest du hättest gesiegt,
    beweist die Zeit, dass dir nur Ruhe vergönnt war.
    tief im unruhigen traumlosen Schlaf,
    rinnt eine einzelne Träne über die Wange,
    und deine Seele schreit lautlos heraus,
    du hältst dir vor Schmerz die Ohren zu.
    Jeder Andere merkt nicht mal das etwas ist.


  • Es sind Nächte der Tränen

    Es sind Nächte der Tränen

    by D.B.C.  24.10.2013 21:10 Uhr

    Tage wie jene gibt es immer wieder,
    sei es Todestag oder Geburtstag,
    Es kommen die Erinnerungen zu dir,
    unaufhaltsam überrumpeln sie dich,
    Dein Herz könntest du dir ausreißen,
    und du leidest unbeschreibliche Qualen.
    Mach‘ mal Jemand anderes klar,
    dass es trotz Jahren der Heilung so ist,
    so dass alles drückt und zerrt und
    die Macht es zu unterdrücken dir fehlt.
    Die gesammelten Tränen sind es,
    welche auch nach 19 Jahren hervor quillen.
    Es schmerzt immer und immer wieder,
    nur ist es manchmal einfach unbändig stark.
    Der Schmerz tritt dir in den Magen,
    die Seele geht schluchzend in die Knie,
    mental liegst du ausgestreckt auf dem Boden,
    weinst auch wenn es wieder Keiner sieht.