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  • Ewigheim im Backstage – hier mercht der Chef noch selbst XD

    Ewigheim „Auf Abwegen“ Tour Plakat

    11. Februar 2017…Ort: Backstage zu München Mir spuckt mal wieder die Phillip Boa Ansage durch den Kopf. (wer verstehts?)

    Der Abend begann wieder im Hotel. Auf dem Weg zum Münchner Hauptbahnhof, wird mir Klar, dass ich ohne Powerbank nicht wirklich weit kommen werde. Akku bei 45% das muss ziemlich eng werden. Egal, ich wollte das Konzert sowieso genießen. Also such ich mir mal eine SBahn. Was sich anhand der Beschilderung eher schwierig darstellte.

    An der Haltestelle Hirschgarten raus aus der SBahn und über die Brücke, schon war ich da. Wegen Kärbholz war ziemlich viel schon davor los. Einige haben mich mit meinem Onkelz – lastigem Shirt etwas schief angesehen, aber das würde der Merchstand aber gleich richten 🙂

    Ich sehe aus der Vergangenheit unseren guten Hutze hier stehen, wie er Lily und mich in Empfang nimmt…damals. Im Gedanken wünsche ich ihm gute Besserung. Überhaupt erinnert so alles an den Abend damals. Wieder viele Leute vor der Anderen Halle, Knuffi auf dem Sum41 Konzert wäre musikalisch auch gern bei Kärbholz…Wie Tobias damals sicher gern bei Leningrad Cowboys wäre. Ich geh den bekannten Weg. Wieder in den Club des Backstage. Dieser ist wie damals nahezu leer. Diesmal gibt es Merch. Das ist anders als damals.

    Da es noch recht früh ist mach ich erstmal Umsatz…Shirt und Edelstoff. Nach dem ich noch mal an der Garderobe war um die Shirts und meine Pulli ab zu geben, ereilt mich die nächste Erinnerung, wie die Eschies einfach mal die Klamottenausgabe übernehmen, weil wir uns mit ihnen backstage im Backstage verquatscht haben. Vor der Tür stehen einige Leute mehr. Ich vermute es wird wohl doch voller. Die Türe geht auf und die erste Patchoulie Wolke erreicht meine Nase.  Wie hab ich das vermisst…ups falscher Erinnerung. XD

    Als erste Vorband  Smoke the Sky die Musik ist durch 2 eGitarren schon recht aggressiv. Doch der Klub ist noch zu leer und richtige Stimmung kommt nicht auf, auch wenn die drei ihre Haare sehr oft fliegen lassen und gute Laune ausstrahlen. Ich behalte sie mal im Hinterkopf, aber zum CD Kauf haben sie mich nicht animiert. Aber auch sie holen eine kleine Erinnerung heraus. Instrumente so brachial laut und/oder Sängermikro zu weit runter. Zumindest ist wie bei den Eschies manchmal nur durch Lippenlesen möglich den Text mit zu bekommen. Vor der Bühne stehen zwei Männer, die sich am Ende des Gigs um ein Plektrum fast streiten. Auf die komme ich am Ende noch mal zurück.

    Nach einer kurzen Umbauphase, die gut für den Umsatz ist: altes Bier wegbringen und neues kaufen. Stehen auch schon The Fright auf der kleinen Bühne. Sie machen schönen härteren Gothic Rock auch wenn der Basist ein tätowierter Fleischberg mit ziemlich hoher Singstimme ist. Die er als Backvokals einsetzt. Wieder eine Erinnerung. Das Backstage ist da aber schon recht gut gefüllt und so langsam scheint auch die Partylaune vor der Bühne zu zünden. Auch verlässt der Sänger ein paar mal die Bühne um auf der Empore oder direkt aus dem Publikum zu singen. Das gefällt mir wirklich gut. Der Gig hat mir zwar nicht die Falten aus dem Sack gezogen, aber nun freu ich mich richtig auf Ewigheim.

    Wieder kurz Umbau und ich nutze sie abermals wie gehabt. Doch nun merke ich das dieser kleine Raum ziemlich voll geworden ist. So einfach kommt man nicht mehr durch.

    Mangels Handyakku, habe ich lieber ein paar Fotos gemacht, statt die Setlist mit zu schreiben. Aber ich bin mir ziemlich sicher das die aus Nürnberg die gleiche war. Ich habe leider keine andere online gefunden.

    Als die 4 auf die Bühne kommen bin ich wahrlich etwas überrascht. Ja ich muss zugeben, dass ich nur die Musik kenne. TiiaAurora hat sie mir irgendwann in einem Letsplay ans Herz gelegt. Ich ließ mich überraschen, wer hinter dieser Musik steht. Voll unnerdig finde ich, aber es war auch ziemlich spontan. Man kann auch mal die Musik lieben ohne den Künstler zu kennen, nicht?

    Jedenfalls war das Backstage nun richtig gut gefüllt und diese Stimme ist live viel mehr Gänsehaut und gleichzeitig Kraft. Das erste Lied war ich glaube ich nur komplett baff, bis mich die Damen neben mir anlächelte. Erst jetzt begriff ich, dass ich leise die ganze Zeit mitgesungen hatte. Was hatte ich erwartet? Genau eben nichts und nun standen da 4 Kerle und während die mir in Herz und Seele sangen versuchte ich die Überraschung noch zu verarbeiten.

    Doch dann schmolz das Eis in dieser Musik und ich begann mich dem Tanz meiner Nachbarin anzupassen. Wir sangen laut mit, auch wenn wir uns ab und an gegenseitig mit der Textsicherheit aushalfen. 😀

    Aber es gab auch einige Gäste die nur verträumt rumstanden, nach Patchoulie rochen und die Musik in sich fließen ließen. Etwas wofür sich Ewigheim auch perfekt eignet. Ich entschied mich weiter bei den feiernden Fans zu bleiben und genoss diese Party. Ewigheim brachten trotz ihrer düsteren Musik ein wunderschönen Gig rüber. Die Stimmung war für dieses Kleinod an Konzertraum viel besser als damals bei Eschenbach. Sagt meine Erinnerung. XD Aber dies soll kein vergleich der beiden Bands sein. Nur ein Gefühl und es war ein wunderschönes Gefühl.

    Am Ende des Gigs teilte der Chef die Playlists an die in der ersten Reihe aus und nun komme ich auf die beiden die sich bei der Vorband schon gestritten haben zurück. Ich finde es eine tolle Aktion. Die beiden betteln um die letzte verbliebene Playlist. Kurzerhand, wurde diese auf der bühne in 2 Teile gerissen und jeder bekam einen. Die Gesichter göttlich und mein made my day zum Abschluss dieses wunderbaren Abends. Ich hätte noch zur Autogrammstunde gehen können, aber ich wollte zum Rest zurück. Also sah ich zu, dass ich mit meinem restlichen Akku noch durch München fand.

    Zuerst brauchte ich aber noch etwas zwischen den Zähnen und ein Shirt für Knuffi. Letzteres war eher eine zufällige Idee, da ich mit meinem Essen abgelenkt direkt vor den Merchstand gestolpert bin. Die SBahn war diesmal schnell gefunden und fuhr auch in meine Richtung. Leider verdummte ich meinen Flugmodus zu aktivieren und damit war der restliche Akku auch pfutsch. So ganz ohne Smartphone versuchte ich also die letzte Etappe zu schaffen.

    Wer den falschen Ausgang der Haltestelle nutzt, wird den Bus nicht finden. Etwas planlos herum irren später und einen Blick auf meine Uhr, sagte mir, dass jenes einsame Taxi nur für mich da steht. 😉 Dem „Münchner“ Fahrer zu verklickern, dass ich zur Rubinienstraße will, war schwerer als erwartet. Zu hoch deutsch oder zu schwere Zunge, ich weiß es nicht mehr. Irgendwie lotste ich ihn zu meiner gewünschten Haltestelle. Gegen 1 Uhr war ich dann bei Nine zuhause und nach einem Stück kalter Pizza ging es auch schon zu Bett. Etwas traurig den Rest wohl nicht mehr zu treffen. Es gab also keinen Abschied mehr und ich war auch froh bald zu schlafen.

    PS: Wer den Hinweis mit Phillip Boa nicht verstanden hat, es gibt eine Liveaufnahme die mit „Eine Band von meiner Liste die ich im Leben noch einmal live gesehen haben will“ oder so ähnlich, beginnt.
    Dies traf für Ewigheim zu. Diese Liste ist nun wieder einen Eintrag kürzer. 😀

    PPS: Ich kann allen düsteren Menschen da draußen diese Musik nur empfehlen.


  • 4 ……. 4 …… V.I.E.R.

    Es ist so weit….ade 30’er willkommen 40’er

    Ein Jahrzehnt reifer? nein

    Ein Jahrzehnt älter? Vielleicht

    Ein Jahrzehnt besser? Definitiv!!

     

    Viel gelernt, viele Fehler gemacht, die meisten davon wieder ausgebessert. Freunde gefunden, Freunde verloren….

    Neue Ziele? Einige, einige aber auch nur Irrlichter und Nebelleuchten.

    Resignation und Hoffnung gehen und gingen Hand in Hand.

     

    Danke an alle die mir heute noch gratulieren.

    Lieb euch *_*


  • Dunkle Termine

    Posted on by Falko

    Es sind Momente die immer wiederkehren,
    vor 21 Jahren gab es eine solchen,
    unsere Eltern standen vor mir,
    so erwartet und doch so ein großer Schock

    Du hast den letzten Kampf verloren,
    die Krankheit hatte dich besiegt,
    so klein und doch so kräftig warst du,
    es hat nicht mehr gereicht.

    Wieder blieb mir nur das warum.
    Ich konnt es mir bislang niemals erklären,
    alles mag für etwas gut sein,
    doch hier vermag ich es noch nicht zu sehen.

    Einige Narben meiner Seele bluten heute,
    jene die deinen Namen tragen.
    So sende ich dir den lieben Gedanken,
    wo immer du nun seine mögst.

    Ruhe sanft kleine Schwester *schnief*


  • Los lassen

    Im letzten Jahr war ich viel zu oft der Losgelassene. Diese Erfahrungen wohl auch der Häufig- und Heftigkeit wegen, haben mich zumindest das zweite Halbjahr 2014 beschäftigt. Normal stecke ich so was einfach so weg. Es gibt aber Situationen im Leben, wenn es kommt dann kommt es dicke. Für sich betrachtet alles nur klitzekleine Steinchen, aber auf einem Haufen gibt das eben auch eine ordentlichen Haufen.

    Da ich nun also ein mieses Q4/2014 hatte, war es mir wichtig das 2015 mit weniger Balast zu beginnen und ich fing an mich von dem zu trennen, dass die meiste Zeit/Kraft kostete und im Gegenzug wenig bis keinen Gegenwert erbrachte.

    Heute also war es soweit, dass ich mich recht theatralisch von einer Gruppe an Internetbekanntschaften getrennt habe. Mir wurde mehrfach gesagt das dieser Schritt sehr drastisch ist. Ich sehe es aber als Selbstschutz an. Dabei ist es mir nicht egal, wie viele „Losgelassene“ ich selbst damit verursache oder wie schlimm für mich eigentlich das losgelassen werden war. Nur zwingt mich dass was mich dieses Jahr noch erwartet dazu, mit meinen Kräften wesentlich sorgsamer um zu gehen. Also handle ich nach einem Songtext „Was du liebst lass frei“ und werde mich selbst aus dieser Gleichung herausnehmen. Es ist besser so, für mich. Ja es ist ein egoistischer Akt und ein radikaler noch dazu. Ich bin aber nun mal so, wenn dann richtig. Halbgares gibt es noch immer genug in meinem Leben. 🙁

    update:

    Der obige Teil des Artikels ist nun eine Woche alt. Wie geht es mir damit. Ich bin frei. Ich habe wieder mehr Zeit und habe auch nicht mehr den Zwang immer und überall im Netz zu sein. Es tut weh Freunde zu verlieren. Niemand ahnt aber was es eigentlich heißt die Freunde zu verlassen, die ein ganzes Jahr um dich herum waren. Also dieses aktive loslassen, nicht das losgelassen werden. Selbst die Verantwortung zu tragen für ein Freundschaftsende. Mit einem mal wird dir klar, warum sich ach so viele um diesen klaren Schnitt drücken und lieber die Freundschaft einschlafen lassen. Ich fand das in dem Fall unfair und auch wenn es ab und zu noch ziept. Es war ein sauberer Schnitt. Jeder weiß danach woran er ist.


  • Anekdoten einer Beziehung

    Heute kam ich mit einem frischen Hemd aus dem Schlafzimmer als mir wegen eines Gedankenblitzes ein „Mist“ entwich.
    Daraus ergab sich folgendes sicherlich auch für andere typische Gespräch:

    „Du hast morgen frei“
    „Ich soll deinen Anzug aus der Reinigung holen?“
    „Woher weißt du?“
    „Ich kann Gedanken lesen!“
    „Warum läßt du mich dann immer um Sex betteln?“
    „Das ist was Anderes“
    *Ooooaaaaarrrr!!!*


  • letzte Nächte #NotJustSad

    Es begann schleichend. aber wie schreibt der SZ Artikel recht gut. Irgendwann rattert der Zähler für den Hashtag #NotJustSad nur noch. Ich schaffe nur noch durch herauspicken, mir gute Sachen durch zu lesen. Unter anderem stoße ich auf diesen Blog.

    Der Twitterer @zweifeln geht sehr offen damit um. Mein Helfersyndrom schreit ganz laut: „was habe ich die ganzen Jahre falsch gemacht?“ Seine Tipps sind da sehr Hilfreich:


     


     


     


     
    Mein Resumé Tweet:
     


    Ich beschäftige mich im Gedanken immer wieder mit Jeanna und stolpere zwangsläufig über den SZ Artikel ich kann das Journalistisch sicher mit diesem Eintrag nicht toppen, will ich auch gar nicht.

    Was mich umtreibt sind andere Gedanken, Erinnerungen an Gespräche bei einem Bier in Jeanna’s Küche über Themen die man unter „ähnliche Vergangenheit“ ganz gut zusammengefasst bekommt. Ich habe die gleichen Anlagen wie sie, ähnliche downs, wo ich mich zwinge nicht „Decke über Kopf“ zu spielen. Doch niemals bin ich wirklich auf den Gedanken gekommen depressiv zu sein. Deprimiert ja das war ich oft. Wie ich gelernt habe, ist das in meinen Augen zurecht ein großer Unterschied. Die Leere die viele spüren, kenn ich schon aus Beschreibungen vor #JustNotSad. Ich habe diese nicht. Eine Freundin hat mir das vor Wochen mal per Audioaufzeichnung um die Ohren gehauen. Also Gefühlskalt bin ich scheinbar nicht. Auch unreflektiert trifft es nicht, nur bin ich im ziehen der Schlüsse wohl in letzter Zeit nicht sehr zielsicher gewesen.

    Ich lege für mich letztlich fest, ja ich habe miese Tage an denen ich zum Teil auch zu Recht deprimiert bin. Aber ich bin nicht depressiv. Darf man das so einfach? Ist es wie mit einem Verrückten der nicht merkt wie er verrückt wird? (Das ist gerade absichtlich überspitzt) Es ist diese Gedankenspiralen die mich nie wirklich los lassen. Ja auch ich habe Trigger die mich in ein tiefes Loch fallen lassen. Doch trotzdem hab ich noch immer das Gefühl mich am Rand fest zu  halten und auch sofort Leute um mich zu haben die mir raus ziehen. Nein ich habe zwar passende Symptome, aber noch hoffe ich bin ich nicht depressiv. Und eigentlich ging es mir darum zu helfen. Am Ende hab ich nur noch selbst reflektiert. Der fühlt das…wie ist das bei mir. Herzlichsten Glühstrumpf und willkommen in der Abwärtsspirale….*gurgelndes Abflussgeräusch*


  • was kleine Mädchen brauchen

    Als die Nachbarstochter gefragt wurde, wen sie nach dem langen Wochenende vermisst hätte, kam nur der Name meines großen Sohns. Auf überraschte Nachfrage: Mama – nein, meine Freundin – nein, meinen kleinen Sohn (ihr Alter, gleich KiGa Gruppe) – nein, meinen Großen – Ja.

    Wir lernen daraus? Genau, kleine Mädchen brauchen große Brüder.

    willkommen Gedankenspirale, back to friday

    Brüder brauchen Schwestern … überhaupt brauchen Geschwister eben Geschwister (lebend) sonst wären sie Einzelkinder *ARGH!*

    Wieder bleibt nur das: „Warum?“ oder eigentlich das „Warum ich?“


  • 26 Jahre die du nie wurdest

    Liebe Diana,

    wir hatten nicht mal ein Fünkchen Zeit zusammen und doch oder gerade deswegen vermiss ich dich so sehr. Ich hasse mich für jede Minute, Sekunde, jeden Augenblick der ich nicht der Bruder an deiner Seite war. Ich habe kaum Gelegenheit dein Bruder zu sein. Durfte dich deine letzten 2 Jahre kaum sehen. Nun ist dein Neffe in deinem Alter und …

    Ich stelle eine Kerze ins Fenster für dich … ich würde so vieles geben jetzt mit dir Geburtstag zu feier an statt nur an dich denken zu können.

    Ein leerer Stuhl, eine fehlende Geburtstagstorte, ein fehlendes Geburtstagskind. *heul*

     

    In tiefer Trauer merken, dass da noch Freunde sind denen es noch schlechter geht als mir selbst. *nutzlos und trauernd* eine geniale Mischung.


  • Das Gold des Internets

    oder „Über den Unsinn des Lebens und den Sinn des Todes“

    Geistreiche und ernsthafte Gedanken am Morgen davor…

    Alles begann mit dem Standard Mimimiii auf Twitter und einer unerwarteten Reaktion.
    Nur ein Tweet, ein ganz netter, eigentlich sonst schon als gewöhnlich abzustempeln, aber in dem Moment so viel mehr. Das darauf folgende Lächeln im Spiegel beim rasieren. Das plötzliche quentschen besser fühlen. Es lenkt den Tag in neue Bahnen.

    Einige Tweets später erkennen, wie banal das Internet schon immer war. selbst in IRC wurde damals getrollt und getratscht. Heute nimmt man Whatsapp und Co. aber trozdem ist es das Gleiche. Die Ernsthaftigkeit eines Gespräches findet nicht statt. Auf der Suche nach dieser Ernsthaftigkeit im Netz, an das letzte ernsthafte Gespräch denken. Ein hübsches Gesicht sehen. Die Worte noch mal hören, das Lachen im Herzen wieder spüren. Der Tag bessert sich weiter.

    Eine Folge „The Sims4 – let’s play“ sehen und merken, plötzlich ist man wie ein Sim „okay“ Darauf hin analysieren warum es einen vorher schlechter ging. Gedanken nachgehen über frühere Äußerungen dieses YT Kanals. „Mich würde interessieren ob es im RL auch so eine Akte über die Eigenschaften der Mitmenschen gibt“.

     

    Ich bezeichne mich eigentlich als Wesen der Nacht… somit bin ich eigentlich sehr wenig wetterfühlig und mag die Sonne nicht so. Nun ist es aber im Herbst so, dass die drückende Düsterniss gepaart mit meiner Horrorwoche mich irgendwann dann doch runter zieht. An Tagen wie heute, wo man mit der Sonne den Tag beginnen kann, sollte man sich besser fühlen. Du steht’s da, in der ausklingenden sternenklaren Nacht, siehst die Sonnenstrahlen auf deiner nackten Haut und doch erreicht dich die Wärme nicht (sofort).  Du beendest deine Weg und willst gerade wieder die Dunkelheitsforschung beginnen, da lächelt dich die Sonne vor der Türe nochmal an und du spührst ….

    nichts.

    Aber der Tag hat Anderes mit dir vor, er sät kleine glücklich machende Samen in dich. Der nächste erwartet dich im nächsten guten Morgen, ein geknurrte Antwort, ein Kopf drehen, ein lächeln, eine wiederholte Antwort, sie strahlt.

    Endlich am Arbeitsplatz und schon wieder Mimimiii Gedanken. Hartnäckig aber schon sichtlich geschwächt. Ein längeres Gespräch über die Lage und dass die Sonne heute machtlos ist. viele neue „glücklich Samen“ ein Lächeln, ein Zwinkern… plötzlich wie ein Sim „Inspiriert“ ein Satz:

    und letztlich tut die Sonne dann doch was sie immer tut.

    Sie erwärmt dich irgend wie und irgend wann. Manchmal hat sie es nötig erst die Gesichter deiner Mitmenschen zu erstrahlen, damit diese die Wärme und das Licht auf dich lenken können.

    Dich bedanken bei diesen Menschen, dass Lächeln zurück geben und wieder eins ernten. Spüren wie die glücklich Samen einer nach dem anderen zu sprießen beginnen.

    Jemanden erklären was das „mysteriöse jährlich wiederkehrende Grauen“ ist, dabei eigentlich keinen Schmerz fühlen, Mitgefühl erhalten. Noch ein Samen gegen die innere Dunkelheit.

    Zurückblicken auf gestern und feststellen das so mieß der Tag auch war (Montage haben selten bis nie eine Chance), so hat doch einiges gestern schon darauf hingewirkt, den Acker umgegraben und gedünkt.

    Mein innerer Sim ist gerade „sehr inspiriert“. sollte ein Buch schreiben? Danke somit auch an Tiia, deren Weisheiten gut versteckt in ihren lets plays versteckt sind.

     


  • Alle Jahre wieder…

    …ich hab ja das Gefühl, dass einige meiner Mitmenschen nur hier vorbeikommen wenn sie auf der Suche nach einem passenden Geschenk sind.

    Meine Geschenke die ich mir dieses Jahr selbst gemacht habe:

    • HHR 2014
    • Tattoo auf der linken Wade
    • Karten für WOA2015
    • Karten für HHR 2015 1.0 und 1.1

     

    Was ich noch brauchen könnte,
    wegen des Gewichtverlustes:

    • neuer Gürtel (kürzer)
    • kurzarmige SCHWARZE Hemden (ohne weiße Applikationen)
    • Alternativ ein Shopping Gutschein gern auch inkl. Shoppingberattung (Wertheim soll sehr schön sein *zwinker*)

    musikalisch?

    • die neue von Pitchfork (hab ich schon digital)
    • die neue von Toxpack
    • die HHR 2014 BR
    • die neue Frei.Wild
    • auch hier gibt es Gutscheine alternativ (EMP, Infrarot oder Amazon)

    Kosmetik? WTF?

    Allohol, Whisky geht immer. gerade so

    der Absolute Traum, noch immer (2,5k € wft!1elf)


  • Risikogruppe

    Gestern war ein Workshop gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, wo sind die Grenzen und so weiter…

    Eine Erkenntnis dieses Workshops, Täter Risikogruppe Nummer 1?

    • Mann
    • Verheiratet bzw. langjährige Beziehung
    • Kinder ggf. Haus
    • langjährig in der Firma (über 5 Jahre)
    • Alter zwischen 40 und 50

    Ich so:

    • check
    • check
    • check
    • check *schwitz*
    • fail  *puh* also vor mir sind die Damen noch etwas über ein Jahr sicher. Was ein Glück, ich bin soweit erstmal safe, oder?

  • Mein Gänseblümchen

    Mein Gänseblümchen
    by D.B.C. 29.07.2014 10:20 Uhr

    Du nahmst du mir ein Versprechen ab,
    nun steht es mahnend vor der Tür,
    zu reparieren was schleichend ging,
    Gefühle zu finden die mal waren.
    so zog ich aus in Wiesen und Felder,
    vorbei an all den Blümchen,
    sie mahnten mir den Weg,
    die Schritte in ungewisse Zukunft,
    fallen dem Reisenden am schwersten,
    ich kannte weder Ziel noch Weg,
    doch setzte Fuß vor Fuß,
    schritt einsam auf alten Wegen,
    die schon lange in Vergessenheit,
    auf der Suche nach dem Unbekannten,
    das mein Leben neu erfüllt,
    die Tränen an der Rast,
    gießen heimlich die Gänseblümchen.


  • Auf Gutes folgt der nächste Schlag.

    Es gibt Momente, die genießt man voll und ganz. Wohl wissend, dass wenn man diese hinter sich hat, der nächste Knüppel zwischen die Füße fliegt.
    So erging es mir gerade. Also die Knüppel, 2 an der Zahl. Wahrscheinlich absichtlich für jedes Bein einer. Gehauen von wunderschönen Händen aus dem Rücken. Ich glaube daran, das beide eigentlich von einer Hand geführt wurden.

    Nichts kann ich beweisen, aber ich bin entsetzt, wie viel Hass aus einer innigen Freundschaft entstehen kann. Warum man dir auch andere Freundschaften vergiften muss, die damit nichts zu tun haben. Nur weil man dir diese nicht gönnt. Dazu fällt mir ein Gedicht ein, dass ich mal aus einem komplett anderen Kontext heraus für eine Freundin geschrieben habe:

    Wut tut weh
    D.B.C. 6.1.13 23:15

    Wut tut weh wenn du in ihrem Weg stehst,
    Wut schmerzt wenn andere sie gegen dich hegen,
    Wut ist gnadenlos weil sie regiert über den Verstand,
    Wut verletzt wenn sie dich unerwartet trifft,
    Wut ist mies weil sie trifft fast immer den Falschen,
    Wut wirkt unerklärlich wenn der Sinn dir fremd,
    Wut ist unnütz denn sie verwundet meist Freunde,
    Wut verachtet dich egal was für ein Mensch du bist,
    Wut ist maßlos da sie realitätslos agiert.
    Wut belügt dich weil du auch dir mit ihr schadest,
    Wut ist unfair da sie sich gegen den Mensch selbst richtet,
    Wut sollte verboten werden, weil Keiner hat sie verdient.


  • Emma/M00nica verzweifelt gesucht

    Es war immer eine etwas spezielle Art des „Frühstückens“ Emmas Gedichte und Blogposts zu lesen.

    Man las sie einmal. *WTF!*
    Okay muss am fehlenden Kaffee liegen.
    Nach der ersten #tassKaff noch mal probieren … wieder gelesen, keine Chance am frühen Morgen, einfach zu harter Stoff.

    Nach der Dusche … alle guten Dinge sind drei. Nach der nun mehr zweiten oder dritten #tassKaff, im nun einigermaßen wachen Zustand, waren die meisten ihrer Einträge zu verstehen.

    Und heute? Ist sie weg. Spurlos verschwunden.

    Wenn du das liest, ja du warst meine treuste Leserin. Ich weiß du hast trotzdem immer mal nachgesehen, ob ich was schreibe, auch wenn ich nichts gepostet habe. Idealer weiße liest du es selbst und meldest dich. Mach mir Sorgen …

    sie mochte 1337 … wenn ihr sie seht, sagt ihr einen schönen Gruß *schnief*


  • Ob es wohl leise Bumm macht?

    Posted on by Falko

    …oder ob es überhaupt wer merkt wenn zwei Welten zerplatzen, einfach so?

    Es gibt so Momente im Leben die sind dunkel, finster und es gibt jene in denen die schönsten Lieder ihre Bedeutung verlieren, eine Andere einnehmen und immer noch zu 100% passend sind.
    Es gibt Bodenwellen, Löcher die irgendwo einen Boden haben und Abgründe in die man fällt und fällt und fällt. Dabei wird von Minute zu Minute der Schmerz unerträglicher.

    Jetzt stelle man sich vor an so einem Abgrund steht man, Hand in Hand mit einem sehr wertvollen, lieb gewonnen Menschen, den man zuletzt erst aus eben so einem Loch heraus gezogen hat. Sieht diesem tief in die Augen und dann lassen beide los und fallen nebeneinander weit tiefer als je zu vor. Jeder der Beiden denkt nur daran dem Anderen nicht weh zu tun.