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  • letzte Nächte #NotJustSad

    Es begann schleichend. aber wie schreibt der SZ Artikel recht gut. Irgendwann rattert der Zähler für den Hashtag #NotJustSad nur noch. Ich schaffe nur noch durch herauspicken, mir gute Sachen durch zu lesen. Unter anderem stoße ich auf diesen Blog.

    Der Twitterer @zweifeln geht sehr offen damit um. Mein Helfersyndrom schreit ganz laut: “was habe ich die ganzen Jahre falsch gemacht?” Seine Tipps sind da sehr Hilfreich:


     


     


     


     
    Mein Resumé Tweet:
     


    Ich beschäftige mich im Gedanken immer wieder mit Jeanna und stolpere zwangsläufig über den SZ Artikel ich kann das Journalistisch sicher mit diesem Eintrag nicht toppen, will ich auch gar nicht.

    Was mich umtreibt sind andere Gedanken, Erinnerungen an Gespräche bei einem Bier in Jeanna’s Küche über Themen die man unter “ähnliche Vergangenheit” ganz gut zusammengefasst bekommt. Ich habe die gleichen Anlagen wie sie, ähnliche downs, wo ich mich zwinge nicht “Decke über Kopf” zu spielen. Doch niemals bin ich wirklich auf den Gedanken gekommen depressiv zu sein. Deprimiert ja das war ich oft. Wie ich gelernt habe, ist das in meinen Augen zurecht ein großer Unterschied. Die Leere die viele spüren, kenn ich schon aus Beschreibungen vor #JustNotSad. Ich habe diese nicht. Eine Freundin hat mir das vor Wochen mal per Audioaufzeichnung um die Ohren gehauen. Also Gefühlskalt bin ich scheinbar nicht. Auch unreflektiert trifft es nicht, nur bin ich im ziehen der Schlüsse wohl in letzter Zeit nicht sehr zielsicher gewesen.

    Ich lege für mich letztlich fest, ja ich habe miese Tage an denen ich zum Teil auch zu Recht deprimiert bin. Aber ich bin nicht depressiv. Darf man das so einfach? Ist es wie mit einem Verrückten der nicht merkt wie er verrückt wird? (Das ist gerade absichtlich überspitzt) Es ist diese Gedankenspiralen die mich nie wirklich los lassen. Ja auch ich habe Trigger die mich in ein tiefes Loch fallen lassen. Doch trotzdem hab ich noch immer das Gefühl mich am Rand fest zu  halten und auch sofort Leute um mich zu haben die mir raus ziehen. Nein ich habe zwar passende Symptome, aber noch hoffe ich bin ich nicht depressiv. Und eigentlich ging es mir darum zu helfen. Am Ende hab ich nur noch selbst reflektiert. Der fühlt das…wie ist das bei mir. Herzlichsten Glühstrumpf und willkommen in der Abwärtsspirale….*gurgelndes Abflussgeräusch*



  • was kleine Mädchen brauchen

    Als die Nachbarstochter gefragt wurde, wen sie nach dem langen Wochenende vermisst hätte, kam nur der Name meines großen Sohns. Auf überraschte Nachfrage: Mama – nein, meine Freundin – nein, meinen kleinen Sohn (ihr Alter, gleich KiGa Gruppe) – nein, meinen Großen – Ja.

    Wir lernen daraus? Genau, kleine Mädchen brauchen große Brüder.

    willkommen Gedankenspirale, back to friday

    Brüder brauchen Schwestern … überhaupt brauchen Geschwister eben Geschwister (lebend) sonst wären sie Einzelkinder *ARGH!*

    Wieder bleibt nur das: “Warum?” oder eigentlich das “Warum ich?”



  • 26 Jahre die du nie wurdest

    Liebe Diana,

    wir hatten nicht mal ein Fünkchen Zeit zusammen und doch oder gerade deswegen vermiss ich dich so sehr. Ich hasse mich für jede Minute, Sekunde, jeden Augenblick der ich nicht der Bruder an deiner Seite war. Ich habe kaum Gelegenheit dein Bruder zu sein. Durfte dich deine letzten 2 Jahre kaum sehen. Nun ist dein Neffe in deinem Alter und …

    Ich stelle eine Kerze ins Fenster für dich … ich würde so vieles geben jetzt mit dir Geburtstag zu feier an statt nur an dich denken zu können.

    Ein leerer Stuhl, eine fehlende Geburtstagstorte, ein fehlendes Geburtstagskind. *heul*

     

    In tiefer Trauer merken, dass da noch Freunde sind denen es noch schlechter geht als mir selbst. *nutzlos und trauernd* eine geniale Mischung.



  • Das Gold des Internets

    oder “Über den Unsinn des Lebens und den Sinn des Todes”

    Geistreiche und ernsthafte Gedanken am Morgen davor…

    Alles begann mit dem Standard Mimimiii auf Twitter und einer unerwarteten Reaktion.
    Nur ein Tweet, ein ganz netter, eigentlich sonst schon als gewöhnlich abzustempeln, aber in dem Moment so viel mehr. Das darauf folgende Lächeln im Spiegel beim rasieren. Das plötzliche quentschen besser fühlen. Es lenkt den Tag in neue Bahnen.

    Einige Tweets später erkennen, wie banal das Internet schon immer war. selbst in IRC wurde damals getrollt und getratscht. Heute nimmt man Whatsapp und Co. aber trozdem ist es das Gleiche. Die Ernsthaftigkeit eines Gespräches findet nicht statt. Auf der Suche nach dieser Ernsthaftigkeit im Netz, an das letzte ernsthafte Gespräch denken. Ein hübsches Gesicht sehen. Die Worte noch mal hören, das Lachen im Herzen wieder spüren. Der Tag bessert sich weiter.

    Eine Folge “The Sims4 – let’s play” sehen und merken, plötzlich ist man wie ein Sim “okay” Darauf hin analysieren warum es einen vorher schlechter ging. Gedanken nachgehen über frühere Äußerungen dieses YT Kanals. “Mich würde interessieren ob es im RL auch so eine Akte über die Eigenschaften der Mitmenschen gibt”.

     

    Ich bezeichne mich eigentlich als Wesen der Nacht… somit bin ich eigentlich sehr wenig wetterfühlig und mag die Sonne nicht so. Nun ist es aber im Herbst so, dass die drückende Düsterniss gepaart mit meiner Horrorwoche mich irgendwann dann doch runter zieht. An Tagen wie heute, wo man mit der Sonne den Tag beginnen kann, sollte man sich besser fühlen. Du steht’s da, in der ausklingenden sternenklaren Nacht, siehst die Sonnenstrahlen auf deiner nackten Haut und doch erreicht dich die Wärme nicht (sofort).  Du beendest deine Weg und willst gerade wieder die Dunkelheitsforschung beginnen, da lächelt dich die Sonne vor der Türe nochmal an und du spührst ….

    nichts.

    Aber der Tag hat Anderes mit dir vor, er sät kleine glücklich machende Samen in dich. Der nächste erwartet dich im nächsten guten Morgen, ein geknurrte Antwort, ein Kopf drehen, ein lächeln, eine wiederholte Antwort, sie strahlt.

    Endlich am Arbeitsplatz und schon wieder Mimimiii Gedanken. Hartnäckig aber schon sichtlich geschwächt. Ein längeres Gespräch über die Lage und dass die Sonne heute machtlos ist. viele neue “glücklich Samen” ein Lächeln, ein Zwinkern… plötzlich wie ein Sim “Inspiriert” ein Satz:

    und letztlich tut die Sonne dann doch was sie immer tut.

    Sie erwärmt dich irgend wie und irgend wann. Manchmal hat sie es nötig erst die Gesichter deiner Mitmenschen zu erstrahlen, damit diese die Wärme und das Licht auf dich lenken können.

    Dich bedanken bei diesen Menschen, dass Lächeln zurück geben und wieder eins ernten. Spüren wie die glücklich Samen einer nach dem anderen zu sprießen beginnen.

    Jemanden erklären was das “mysteriöse jährlich wiederkehrende Grauen” ist, dabei eigentlich keinen Schmerz fühlen, Mitgefühl erhalten. Noch ein Samen gegen die innere Dunkelheit.

    Zurückblicken auf gestern und feststellen das so mieß der Tag auch war (Montage haben selten bis nie eine Chance), so hat doch einiges gestern schon darauf hingewirkt, den Acker umgegraben und gedünkt.

    Mein innerer Sim ist gerade “sehr inspiriert”. sollte ein Buch schreiben? Danke somit auch an Tiia, deren Weisheiten gut versteckt in ihren lets plays versteckt sind.

     



  • Alle Jahre wieder…

    …ich hab ja das Gefühl, dass einige meiner Mitmenschen nur hier vorbeikommen wenn sie auf der Suche nach einem passenden Geschenk sind.

    Meine Geschenke die ich mir dieses Jahr selbst gemacht habe:

    • HHR 2014
    • Tattoo auf der linken Wade
    • Karten für WOA2015
    • Karten für HHR 2015 1.0 und 1.1

     

    Was ich noch brauchen könnte,
    wegen des Gewichtverlustes:

    • neuer Gürtel (kürzer)
    • kurzarmige SCHWARZE Hemden (ohne weiße Applikationen)
    • Alternativ ein Shopping Gutschein gern auch inkl. Shoppingberattung (Wertheim soll sehr schön sein *zwinker*)

    musikalisch?

    • die neue von Pitchfork (hab ich schon digital)
    • die neue von Toxpack
    • die HHR 2014 BR
    • die neue Frei.Wild
    • auch hier gibt es Gutscheine alternativ (EMP, Infrarot oder Amazon)

    Kosmetik? WTF?

    Allohol, Whisky geht immer. gerade so

    der Absolute Traum, noch immer (2,5k € wft!1elf)



  • Risikogruppe

    Gestern war ein Workshop gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, wo sind die Grenzen und so weiter…

    Eine Erkenntnis dieses Workshops, Täter Risikogruppe Nummer 1?

    • Mann
    • Verheiratet bzw. langjährige Beziehung
    • Kinder ggf. Haus
    • langjährig in der Firma (über 5 Jahre)
    • Alter zwischen 40 und 50

    Ich so:

    • check
    • check
    • check
    • check *schwitz*
    • fail  *puh* also vor mir sind die Damen noch etwas über ein Jahr sicher. Was ein Glück, ich bin soweit erstmal safe, oder?



  • Mein Gänseblümchen

    Mein Gänseblümchen
    by D.B.C. 29.07.2014 10:20 Uhr

    Du nahmst du mir ein Versprechen ab,
    nun steht es mahnend vor der Tür,
    zu reparieren was schleichend ging,
    Gefühle zu finden die mal waren.
    so zog ich aus in Wiesen und Felder,
    vorbei an all den Blümchen,
    sie mahnten mir den Weg,
    die Schritte in ungewisse Zukunft,
    fallen dem Reisenden am schwersten,
    ich kannte weder Ziel noch Weg,
    doch setzte Fuß vor Fuß,
    schritt einsam auf alten Wegen,
    die schon lange in Vergessenheit,
    auf der Suche nach dem Unbekannten,
    das mein Leben neu erfüllt,
    die Tränen an der Rast,
    gießen heimlich die Gänseblümchen.



  • Auf Gutes folgt der nächste Schlag.

    Es gibt Momente, die genießt man voll und ganz. Wohl wissend, dass wenn man diese hinter sich hat, der nächste Knüppel zwischen die Füße fliegt.
    So erging es mir gerade. Also die Knüppel, 2 an der Zahl. Wahrscheinlich absichtlich für jedes Bein einer. Gehauen von wunderschönen Händen aus dem Rücken. Ich glaube daran, das beide eigentlich von einer Hand geführt wurden.

    Nichts kann ich beweisen, aber ich bin entsetzt, wie viel Hass aus einer innigen Freundschaft entstehen kann. Warum man dir auch andere Freundschaften vergiften muss, die damit nichts zu tun haben. Nur weil man dir diese nicht gönnt. Dazu fällt mir ein Gedicht ein, dass ich mal aus einem komplett anderen Kontext heraus für eine Freundin geschrieben habe:

    Wut tut weh
    D.B.C. 6.1.13 23:15

    Wut tut weh wenn du in ihrem Weg stehst,
    Wut schmerzt wenn andere sie gegen dich hegen,
    Wut ist gnadenlos weil sie regiert über den Verstand,
    Wut verletzt wenn sie dich unerwartet trifft,
    Wut ist mies weil sie trifft fast immer den Falschen,
    Wut wirkt unerklärlich wenn der Sinn dir fremd,
    Wut ist unnütz denn sie verwundet meist Freunde,
    Wut verachtet dich egal was für ein Mensch du bist,
    Wut ist maßlos da sie realitätslos agiert.
    Wut belügt dich weil du auch dir mit ihr schadest,
    Wut ist unfair da sie sich gegen den Mensch selbst richtet,
    Wut sollte verboten werden, weil Keiner hat sie verdient.



  • Emma/M00nica verzweifelt gesucht

    Es war immer eine etwas spezielle Art des “Frühstückens” Emmas Gedichte und Blogposts zu lesen.

    Man las sie einmal. *WTF!*
    Okay muss am fehlenden Kaffee liegen.
    Nach der ersten #tassKaff noch mal probieren … wieder gelesen, keine Chance am frühen Morgen, einfach zu harter Stoff.

    Nach der Dusche … alle guten Dinge sind drei. Nach der nun mehr zweiten oder dritten #tassKaff, im nun einigermaßen wachen Zustand, waren die meisten ihrer Einträge zu verstehen.

    Und heute? Ist sie weg. Spurlos verschwunden.

    Wenn du das liest, ja du warst meine treuste Leserin. Ich weiß du hast trotzdem immer mal nachgesehen, ob ich was schreibe, auch wenn ich nichts gepostet habe. Idealer weiße liest du es selbst und meldest dich. Mach mir Sorgen …

    sie mochte 1337 … wenn ihr sie seht, sagt ihr einen schönen Gruß *schnief*



  • Ob es wohl leise Bumm macht?

    Posted on by Falko

    …oder ob es überhaupt wer merkt wenn zwei Welten zerplatzen, einfach so?

    Es gibt so Momente im Leben die sind dunkel, finster und es gibt jene in denen die schönsten Lieder ihre Bedeutung verlieren, eine Andere einnehmen und immer noch zu 100% passend sind.
    Es gibt Bodenwellen, Löcher die irgendwo einen Boden haben und Abgründe in die man fällt und fällt und fällt. Dabei wird von Minute zu Minute der Schmerz unerträglicher.

    Jetzt stelle man sich vor an so einem Abgrund steht man, Hand in Hand mit einem sehr wertvollen, lieb gewonnen Menschen, den man zuletzt erst aus eben so einem Loch heraus gezogen hat. Sieht diesem tief in die Augen und dann lassen beide los und fallen nebeneinander weit tiefer als je zu vor. Jeder der Beiden denkt nur daran dem Anderen nicht weh zu tun.



  • Themen schwer wie Blei und dunkler als die Nacht…

    …ja schon wieder, härter denn je und ich stehe quasi allein. Schlimm wenn es die eigenen Reihen betrifft.
    Warum so verletzlich, warum wieder und wieder die gleichen Fehler? Man versucht sie zu vermeiden, tut genau Das nicht, was die letzten Male dazu führte und plötzlich aus heiterem Himmel, *Bäm* streckt es dich nieder und

    wieder liegt die Vision von meinem Leben vor mir in Scherben.

     

    Wenn Freunde nicht mehr sind, was sie mal waren,
    wenn sie Dir nichts mehr geben, vergiss’ ihre Namen!

    Quelle beides BO

    In einer Zeit weit weg von heute, habe ich einmal folgende Textzeile formuliert:

    Vergangen ist was nie hat sollen sein.

    Bitter zusehen wie aktuell dieser Satz mich gerade wieder berührt. Wie lebensentscheidend ich ihn auf fast jede meiner Scheidewegsentscheidungen anwenden ja darüber blenden kann.
    Ein weißer Freund sagte vor nicht all zu langer Zeit:

    Klare Verhältnisse schaffen! Entscheidungen müssen Schwarz oder Weiß sein. Wer das eine will muss das andere mögen. Willst du alles fällst du nahezu immer auf die Nase.

    Rückblickend muss ich leider sagen, dass mir die schwersten Entscheidungen in der Vergangenheit auch heute noch am meisten Schmerz bereiten. Ja ich könnte zufrieden sein, sicherlich. Es bringt nur Wehmut darüber nachzudenken, was hätte sein können, wenn ich damals nur anders entschieden hätte. Manchmal wirkt mein leben wie so ein Jenka Turm. Dabei stellen die harten Entscheidungen die Ebenen dar, in denen nur noch ein Holz liegt. Alle folgenden Aktionen sind immer auch darauf ausgerichtet die Balance zu halten. Ich mache dies schon sehr unterbewusst, um so überraschter bin ich wenn ein Teil des Turmes plötzlich zerfällt. Leider ist ein Neuanfang im Spiel ‘Leben’ so nicht vorgesehen. Sicher man kann alles über Board werfen. Aber selbst dann sind solche Einschnitte weiter prägend. Sie können ignoriert oder verdrängt werden, was keine Garantie ist, dass sie dich nicht wieder einholen, irgendwann.



  • ein simples “wie geht’s dir?”

    Posted on by Falko

    Wie oft benutzen wir dieses Floskel um Interesse zu zeigen oder zu heucheln? Es ist einfach, Vielen ist sie wie die Begrüßung schon ins Blut übergegangen. Die meisten verbinden sogar beides.

    Gut man möge jetzt vermuten, dass die meisten dies als rhetorische Frage nutzen und eigentlich gar keine Antwort erhoffen. Mit nervt an dieser Frage:

    1. dass diese erwartet wird und sobald man sie vergisst oder weg lässt, schlittert man in einen Konflikt.
    2. dass der Frager damit ausdrücken will, mir geht es irgendwie und ich will das du mich das gleiche fragst
    3. dass der Antworter entscheiden muss ob es rhetorisch war und wenn nein was er nun antworten soll
    4. dass die Antworter die sich fürs antworten entschieden haben am liebsten “gut” oder schlimmer noch “gut und selbst?” wählen.
    5. dass diese Frage (siehe 2.) zurück kommt (4.) und sobald sie dir über die Lippen geht du eigentlich schon anfangen solltest darüber nach zu denken was du antwortest.
    6. dass ich mit “gut” nichts anfangen kann, da es weder Fisch noch Fleisch ist so ein wenig halbschwanger.
    7. dass die besten Freunde, also die wo ich dieses Interesse wirklich habe zum Teil genervt sind von meiner Frage. Ich aber sehr wohl an ihrer Antwort interessiert bin.

    Kommunikation ist halt immer ein wenig wie ‘Topf-schlagen im Minenfeld’ oder ‘Jenka mit dem Baseballschläger’

    Klassischer Männerspruch? “Egal was Mann tut, Mann macht immer das Falsche”

     



  • Valentinstag

    Valentinstag, der Tag an dem Liebe in Geschenken vermessen wird?

    Das ist etwas pragmatisch gesehen, oder? *duck*

    Morgen ist es wieder so weit, alle Jahre wieder gilt besonders für die männliche Bevölkerungsschicht:

    Wer f….en will muss freundlich sein.

    Mann möge sich zwar fragen was das jetzt mit LKW zu tun hat, aber das dient nur der Verwirrung. :twisted:

    Was ich eigentlich sagen wollte…naja eigentlich auch egal, Hauptsache mich und weitere Nichtsingles die seit 2 Wochen weder Werbung ansehen noch shoppen waren, daran erinnert, was der Grund für ein schlechtes Frühstück morgen sein könnte. Ist der Kaffee und/oder die Eier kalt und die Brötchen verbrannt, ist Valentins- oder Hochzeitstag (vergessen worden). :D



  • Das Leben ist niemals fair…

    Heute Nacht in Facebook:

    Wenn du glaubst die Welt ist fair zu dir, nur weil du fair bist, dann irrst du dich. Das wäre genau so, wie von einem Löwen zu erwarten, dass er dich nicht frisst, weil du ihn nicht frisst.

    So ist es mit allen ups and downs. Ein junger aber weißer Freund sagte zu mir:

    Das ist der Sinn des Lebens: Die Welle reiten und geniesen und das Tal danach durch schwimmen und wissen das die nächste Welle kommt. Nach rauer See kommt immer ruhige Gewässer.

    Ich finde es etwas zu sehr Seefahrer-Romantik/Philosophie. Letztlich ist der Kern aber der. Es gibt zu jeder Freude eine Kehrseite die dich frustet. Der Fehler besteht nicht darin diese zu suchen oder immer sofort zu finden. Es ist viel mehr, dass man vergisst trotz dieser negativen Seite die gute Seite gebührend zu genießen und zu feiern.

    Dienstag Morgen und ich bin schon wieder auf einem philosophischen Level, dass ich jetzt schon Höhenangst vor Freitag bekomme.



  • Happy eight…oder was uns ein Wochenende lehren kann.

    Es war gut die letzte Woche komplett ausgekotzt zu verabschieden. Ich war fertig am Freitag, seelisch, körperlich und nervlich.

    Als Mantra auf der Heimfahrt ein Liedtext von Frei.Wild:

    Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben.

    Die ganze Woche schob ich ja vor mir her, dass ich am Wochenende großen Kriegsrat zu Hause halten will um 2014 zu planen. Das ist längst überfällig, weil es eigentlich eher ein Arbeitspaket für Ende Oktober des vergangenen Jahres gewesen war. Aber da noch zu viel unbekannt war, haben wir alles verschoben und nur das aller aller nötigste diskutiert und festgelegt.

    Aber um es abzukürzen, ich habe alle freie Zeit des Wochenendes damit zugebracht meine eigenen Wünsche, Träume und Ziele zu sortieren, aufzuschreiben und zu priorisieren. Ergo, einen Plan für 2014 gibt es nach 6 der 53 Wochen noch immer nicht.

    Heute nun ist Montag. Am Freitag heim zu dachte ich mir ‘die Kette am Fahrrad solltest du am Wochenende mal nach spannen.’, dass ich “sollte” statt “muss” dachte, war heute morgen eher suboptimal, denn genau am Berg, da wo ich die Kette am nötigsten brauche, gab diese sich locker und sprang mal eben von beiden Zahnrädern. Ich trat erst ins leere und war dann mitten im Berg bei -3°C gestrandet. Also schob ich das Fahrrad zur nächsten ebenen Strecke und spannte meine Kette in der Kälte…Lernen durch Schmerzen, könnte man meinen. :twisted:

    Ich habe meinen Wacken-Ring angesehen und inständig gehofft, dass diese Woche nicht ebenso murks anfängt wie die letzte war. Ich sehe schon 9 Uhr mal nach wie den die Ticketmaster Seite ist, als mich schon mal eine 30 Minuten Warteschleife anlächelt. Es könnte auch ein fieses Grinsen gewesen sein. 10 Uhr zum Tee und ein Kollege fragt netter weise:

    … und heute schon wieder in der Warteschleife?

    Wieder in Handyreichweite, habe ich refreshed und bemerkt das aus 30 Minuten schon “über 60 Minuten” geworden waren. T-95 Minuten, könnte klappen.

    12Uhr eigentlich Zeit sich auf Mittag vorzubereiten. Der Verkauf startet, meine Uhr zeigt noch eine Warteschlange von 0-30 Minuten und nur wenig Rest davon. 12:11 das Fenster meiner Freundin springt in den Ladevorgang. 2 Minuten später meines dann auch. Auch gemeinsame Freude kann verbinden mehr als das freitägliche zusammen leiden. Ich bin fertig und sehe vor mir die Bestätigung. Aber was ist mit meiner Freundin? “Technischer Fehler…“. Beide bekommen wir Panik. Ist das Passwort verwirkt? War es das? Gibt es nur 4 Karten? Das würde bedeuten das jeder sich für bestimmte Freunde entscheiden müsste, weil 100.000 Euro wie am Freitag in Ebay geboten wurden, war ich nicht bereit zu zahlen. Nach einem Reload und gefühlten 10 Minuten bangen und warten kam die Seite wieder. Nur noch 8 Minuten und es war ungewiss ob der technische Fehler weiter besteht. Diesmal lief alles glatt und wir haben nun 8 Tickets für denn 21.06.2014 es ist nicht das eigentliche Reunion Konzert, aber wir sind dabei. “Noch einmal Onkelz live” war der oberste Wunsch auf meiner “wenn ein Wunder geschieht” Liste.

    Seit 2 Stunden habe ich die Tickets sicher und bezahlt und bekomme noch immer Gänsehaut wenn ich daran denke. Wir sehen uns am Ring und sollte der B.O.S.C. je wieder belebt werden, melde ich mich sofort an.

    Es ist ein guter Montag bis jetzt…so kann es weiter gehen…

    PS(Dienstag Morgen): bevor wer fragt, nein so ging es nicht weiter….