• Category Archives Didi
  • Alle Gedichte an meine „Schwester“ 3.0

  • wie viele Blogs?

    Ich weiß wieso ich nun schon wieder einen neuen Blog angefangen habe, da hier das dort behandelte Thema mir nicht passen will. Ja es hat etwas mit dem letzten Eintrag hier zu tun.

    Also bloge ich nun auch wo anders weiter, aber ich blogge und genau das beruhig meine Seele. Genau die hat das im Moment gar bitterlich nötig.

    Ich war lange nicht mehr so durch den Wind. Das schlimmste aller Dings ist von ihr zu lesen, selbst aber nicht antworten zu können/wollen/dürfen. Es juckt mir in den Fingern. aber noch hab ich es unter Kontrolle. 🙁

    So ich vertilge nun meinen Hackbraten und widme mich meinem anderen Blog. 😉


  • 12 Jahre

    (ja diese Post ist 30 Tage schon überfällig *schäm*)

    Ich muss euch sagen, es fällt mir nicht leicht diese Worte und Zeilen hier zu hinterlassen. Liegt es wohl auch daran, dass die betreffende Person mit ließt. 😉

    Aber mein Vorsatz wieder mehr zu bloggen oder auch das allgemeine Mitteilungsbedürfnis erfordern es doch.

    Nun weiß ich nicht womit ich anfangen soll. Natürlich geht es um jene weibliche Person, der hier wohl die meisten Zeilen gewidmet sind. Ja es sind alte Worte, deshalb aber wohl kaum weniger wahr.

    Nun mehr 12 Jahre sind seid der Trennung vergangen und doch fühlt sich alles noch so an als wäre es gestern gewesen. Alles ist noch(wieder) da, der Schmerz, die Verwirrung, das Hin-und-Her-gerissen-sein, die Unwissenheit, die warmen Worte die nicht sagen was sie meinen und die irreführenden Interpretationen. Das was aber nicht geblieben ist, dass vermiss ich doch sehr.

    Nun ja, Web2.0 sei dank habe ich also wieder Kontakt zu ihr. Aber es ist nicht mehr so wie es mal war. Wir konnten mal über alles reden, nun aber ist alles eine Gefahr für das aktuelle Leben. Hat das damalige uns nicht genug geprägt? Könnte es vielleicht auch der Fall sein, dass es uns mehr geprägt hat und selbst die Zeit dem rein gar nichts anhaben kann? Ich kann es alles noch nicht wirklich verstehen, ich mag sie noch wie damals und doch ist jedes Gespräch, wenn auch nur elektronisch … Hmm, Flo würde es so beschreiben:

    Topfschlagen im Minenfeld oder Jenka mit dem Baseballschläger

    Egal welche Worte und Sätze ich wähle es sind zu 95% die falschen. Ich habe die Situation während ich ihr schreibe, offensichtlich überhaupt nicht unter Kontrolle. Jedes mal wenn ich fühle, dass wir wieder wie früher mit einander reden können, passiert etwas unerklärliches und alles geht schief.

    Ohne jetzt arrogant sein zu wollen, ich kann doch recht gewählt mit Worten um gehen. Wenn ich aber mit ihr schreibe, ist diese Fähigkeit plötzlich wie im Cyperspace verschlungen.

    Meine Sprachgewandheit, mein Feingefühl, mein Einfühlvermögen ach alles ist plötzlich in mir eingeschlossen und lässt sich nicht benutzen.

    Ich bin etwas unschlüssig was ich nun tun soll. Im Moment habe ich ihr eine Auszeit zugestanden so weh mir diese auch tut, vielleicht kommt sie dann besser damit klar. Es könnte auch sein, dass ich endlich meine Beherrschung was die Wortwahl angeht wieder finde. Leider fehlen mir ihre nette Worte trotzdem sehr. Bin ich doch froh, sie wiedergefunden zu haben.

    Eine Geschichte beginn von vorn? ….


  • Liebe und Rauchen (Didi 28!)

    © D.B.C.’22.09.97 18:56h

    Jemandem die Liebe gestehen,
    ist wie an der Tankstelle rauchen.
    Es geht selten gut,
    und wenn es schief geht,
    ist der Jammer groß.
    Das zweite verboten,
    das erste sollte es sein.
    Leider machen wir es viel zu oft,
    und rennen so förmlich ins Unglück.
    Versuchen dann den Frust im Alk zu ertränken,
    doch dass ist ein sinnloses Unterfangen.
    Und trotzdem werden wir,
    diesen Fehler dauernd wiederholen.
    Sind wir den wirklich nur so hohl im Kopf?


  • Didi 27!

    © D.B.C. ‚22.09.97 18:38h

    Wenn man etwas vermisst,
    merkt man erst wie sehr man es braucht.
    Es wird langsam zur Sucht,
    kein Weg mehr vor Augen,
    die Seele zeigt weder ein noch aus.
    Im Herz ist kein Tropfen Blut,
    nur noch un geweinte Tränen.
    Der Magen krampft sich zusammen,
    wie eine Hand zur wütigen Faust.
    Der Kopf ist benebelt,
    wie bei einem Rausch.
    Hormone spielen verrückt,
    wie in einem Tollhaus.
    Der Spiegel im Inneren,
    ist längst vor Schmach zerbrochen.
    Die Sonne des Glücks,
    unlängst hinterm Horizont verschwunden,
    und doch ist das Ende ohne Erleichterung,
    ein feiger Weg der Verlierer.


  • Didi 26!

    © D.B.C. ‚22.09.97 18:25h

    Gedanken täuschen,
    Selbstmitleid quält,
    Sehnsucht beißt,
    Reue schmerzt,
    Verlust betrügt,
    Tränen fließen,
    Herzen pochen,
    Seelen splittern,
    Depressionen wachsen,
    Launen sinken,
    Träume verschwimmen,
    Ängste entstehen,
    das Licht des Lebens scheint einer Sonnenfinsternis so nah!


  • Leere Seele

    © D.B.C. ‚18.08.97 23:55 Uhr

    Innere Einsamkeit,
    vertrocknetes Herz,
    verstoßene Gefühle,
    gefrorene Gedanken,
    beißende Erinnerungen,
    salzige Augen,
    flauer Magen,
    ängstlicher Schweiß,
    nervöse Zuckungen,
    wütige Fäuste,
    schmerzender Verlust,
    sind eine Quelle des Suizid.


  • Didi 25!

    © D.B.C. ‚19.08.97 1:35h

    Spitzer Dolch,
    tiefer Stich,
    beißende Schmerzen,
    warme Tropfen,
    roten Blutes,
    schwache Knie,
    schreiende Kehle,
    ängstliches Weinen,
    zitternde Hände,
    schwesterlicher Hass,
    Worte und Blicke töten innerlich und langsam.


  • No Title

    Und eine Träne entrann meinem Auge,

    fiel entlang der unzähligen Mikrokosmen meines Körpers

    Schlug auf, zersprang in tausend, kleine, glitzernde Tropfen.

    In jedem war eine Erinnerung gefangen.

    versuchte sie einzusammeln: sinnlos!

    Sie zerrannen, vertrockneten zwischen meine Fingern.

    Und Traurigkeit ist Traurigkeit…


  • Nebel

    © D.B.C. ‚08.07.97

    Dichte Nebel,
    Du mittendrin
    sicherer Verstand
    trauerndes Herz
    kleiner Lichtblick
    rück treibende Angst
    verschwinden im Nebel
    Blumendes Leben
    sie vertrocknet
    ohne Licht


  • Didi 24!

    © D.B.C. ‚08.08.97 12:30h

    Tausend kleine Nadeln stechen tief in mein Herz,
    doch kein Tropfen Blut fließt Dir hinterher,
    verlassen hast Du mich ganz unsanft,
    und doch kann ich Dir nicht böse sein.
    Die Wut übermannt mich mehr und mehr,
    aber nicht auf Dich mehr auf den der Dir das angetan.
    Du leides sehr darunter, dass ist klar,
    aber biete verleugne doch nicht was einmal war!
    Es ist nun einmal geschehen,
    ein Weg zurück ist nun mal nicht drin.
    Akzeptiere es so wie’s ist,
    sonst machst Du Dich und mich kaputt.
    Die Scheiße ist halt passiert,
    doch das ist sie nicht wert,
    dass wir beide an ihr verrecken.


  • Didi 23!

    © D.B.C. 08.08.97 12:05h

    Die Uhr des Lebens tickt,
    auch wenn das Schicksal dagegen ist,
    sie läuft weiter ungebremst,
    sei durchquert Depressionen,
    Qualen, Freud und Abschied,
    nichts kann sie je stoppen,
    den der Tod ist noch so fern,
    denn Stolz hindern mich am Stehenbleiben,
    immer versuche ich den Blick zu halten,
    den Blick auf vorwärts auszurichten,
    denn zurücksehen macht nur noch unglücklicher,
    Vergangen ist was nie hat sollen sein.


  • Didi 22!

    © D.B.C. ‚08.08.97 11:56h

    Es regnet Trauer in mein Herz,
    Depressionen in das Hirn,
    Schmerzen in die Seele,
    Tränen in die Augen,
    Angstschweiß auf die Stirn,
    Qualen in die Träume,
    Reue in den Bauch,
    Adrenalin in die Beine,
    doch ich bin zu stolz,
    um vom Leben davon zu laufen.


  • Didi 21!

    © D.B.C. ‚08.08.97 08:00h

    Ein großes Loch,
    tief in mir drin,
    klafft in meiner Seele,
    wie ein Krater groß,
    war alles was mir blieb,
    als Du meine Liebe leugnetest.


  • Didi 20!

    © D.B.C. ‚08.08.97 07:52h

    Gerade noch sah ich sie,
    ihren großen grünen Augen,
    Spürte sie ganz nah,
    ihre weichen roten Lippen,
    Streichelte sie so lieb,
    ihre langen schwarzen Haare,
    Hörte sie schweigend an,
    ihre sanfte süße Stimme,
    Genoss sie regungslos,
    ihre samtig tröstenden Berührungen,
    Roch sie ganz nah,
    ihre parfümierte weiche Haut,
    jetzt seh‘ ich sie verschwinden,
    und Kälte umklammert mein Herz.


  • Didi 19!

    © D.B.C. ‚08.08.97 07:40h

    Ein Traum zerbricht,
    ein Kuss versucht zu retten,
    zu retten was übrig ist.
    Das Herz pocht vielleicht das letze mal.
    Tränen in den toten Augen,
    in den Augen die Dich aus dem Blick verlieren,
    sie haben schon zu oft geweint,
    und trotzdem gibt’s kein Ende,
    Heißt das Schicksal nicht Pech?
    Denn es beschert nur schlechte Stunden,
    tritt mir immer wieder ins Kreuz,
    verdunkelt dauernd die Sonne meines Glückes.
    Existiere ich denn nur auf der Schattenseite des Lebens?