• Momente des Selbst

    by D.B.C. 03.10.2014 15:20 Uhr

    Braucht es anderer Menschen zu erkennen?
    Muss Die ein Fremder sagen was Du fühlst?
    Ist es Kraft dich selbst zu erkennen?
    Wieso traust Du jedem außer Dir selbst?

    Die Sonne scheint und Dir ist wie kotzen.
    Es wär Dir lieber trüb und kalt.
    Würde der Regen dein Gesicht bewässern,
    wären deine bitteren Tränen nicht zu sehen.

    Der Frost sitzt tief in deinem Herzen,
    umklammert fest dein ganzes Gemüt,
    nahm Geiseln rasch und furchtlos,
    hält Freude, Liebe, Frohsinn mit Hass gefangen.

    Es sind Gedanken die ihre Freiheit genießen,
    um die Dunkelheit ihrer Selbst zu erforschen,
    sie zeichnen tiefe Höhlen mit deiner Phantasie,
    erzeugen Deine schlimmsten Alb-Tag-Traum.


  • Wenn die Liebe siegt!

    Wenn die Liebe siegt!
    by D.B.C. 03.08.2014 10:30 Uhr

    Sind die Tage trüb,
    dann nimm sie in den Arm!

    Rollt eine Träne über die Wange,
    reiche ihr ein Taschentuch!

    Lässt den Kopf sie hängen,
    stütze ihn und sie mit Mut!

    Neigen sich die Mundwinkel,
    halte ihre Seele und Zuversicht!

    Wenn andere Menschen zu viel werden,
    mache ihr einen einsamen Raum!

    Sinken ihre Augen vor Müdigkeit,
    streichle sie sanft in den Schlaf!

    Verzehrt sich ihr Ohr nach Worten,
    flüstere die schönsten Komplimente!

    Wenn sich ihre Lippen trocknen,
    küss sie bis die Luft wegbleibt!


  • Wieder Tränen

    Wieder Tränen
    by D.B.C. 03.08.2014 10:10 Uhr

    Wieder rinnt eine Träne über deine Wange,
    dieser Schmerz ist so unbeschreiblich groß,
    so lang er dich quält so lang wird er nicht schwach,
    noch immer schneitet er Wunden tief in dein Herz.

    Wieder rinnt eine Träne über deine Wange,
    Das Loch das er hinter ließ ist riesig groß,
    Allein gelassen und verlassen fühlst du dich,
    Auf das Wiedersehen zu hoffen tröstet nichts.

    Wieder rinnt eine Träne über deine Wange,
    fest umklammert hält dich die Traurigkeit,
    die Melancholie schlingt ihre Fesseln um dich,
    deine Welt versinkt tief im Grau und Grau.

    Wieder rinnt eine Träne über deine Wange,
    ein warmer Arm legt sich um deine Schulter,
    der Zeigefinger tippt sehr vorsichtig die Träne,
    in der Hand reicht es dir ein Taschentuch.


  • Der Tag als die Sorgen gingen

    Der Tag als die Sorgen gingen
    by D.B.C. 03.08.2014 09:50 Uhr

    Die Nacht sinkt langsam über die Welt,
    tausende Lichtlein gehen überall an,
    nur der Mond hat hier das Kommando,
    er ist das hellste am Firmament.

    Alleine im Gras zu sitzen,
    die Gedanken frei zu lassen,
    lass die Sorgen, Sorgen sein,
    heut kann nichts die Laune trüben.

    Frohsinn soll den Abend bestimmen,
    mir das einzige Licht im inneren Dunkel sein,
    wie der Mond soll er erstrahlen,
    mir zeigen das es lohnt zu leben.

    Die rechten Freunde reichen dir die Hand,
    halten dir das Licht am Ende deines Tunnels,
    stützen dich falls du ins Stolpern kommst,
    räumen mit dir Steine aus deinem Weg.

    Es gibt Momente selbst im trübsten Leben,
    da leuchtet einmal das Gute durch das Grau,
    auch schöne Zeitpunkte gibt es für Jeden,
    nur Die zu spüren, mag der Traurige nicht.

    Öffne doch die traurigen Augen,
    sieh was die Welt dir bieten kann,
    dieses Leben hat mehr als bittere Tränen,
    lass die Sonne diese trocknen,
    Lass sie in dein Herz,
    dein Grau erleuchten.


  • Die Kraft des Hasses

    Die Kraft des Hasses
    by D.B.C. 31.07.2014 20:33 Uhr

    Sie beide sind Geschwister,
    unterschiedlich wie schwarz und weiß
    beide untrennbar wie ying und yang,
    sie bilden nur kein Gleichgewicht.

    Sie leben Hand in Hand,
    Beide spielen mit den Menschen,
    machen die Leute willenlos,
    verdrehen ihnen Kopf und Herzen.

    Sie treffen dich gar unerwartet,
    überrennen dich mit voller Kraft,
    die Welt wird durch sie verkehrt,
    was wahr wird plötzlich falsch.

    Dein Blick wird dann ein neuer,
    entweder schwebst du zu den Sternen,
    oder versinkst im Boden voller Wut,
    Der Mensch dir gegenüber schuldlos.

    Liebe und Hass nutzen die gleichen Waffen,
    doch für beide ist es leider nur ein Spiel.


  • Freund gleich Feind

    Freund gleich Feind
    by D.B.C. 31.07.2014 20:10 Uhr

    Launen des Schicksals gibt es reichlich,
    jede Einzelne beutelt mich total,
    wie eine Feder flieg ich im Sturm,
    lass mich treiben wohin das Pech mich trägt.

    Der Kosmos hat wohl Spaß daran,
    Spaß mich auf den Knien zu sehen,
    doch bin ich immer wieder aufgestanden,
    trotze Leid, Not, Neid und Schmach.

    Doch Freunde sind es denen man vertraut,
    die einem meist am schlimmsten treffen.
    Ihr Wissen un deine wunden Stellen,
    erleichtert ihnen des Dolches Stoß.

    Auch solche Freunde sind es allerdings,
    die reichlich Kraft dir wieder bringen.
    sie lecken mit dir deine Wunden,
    nehmen dich in Arm zum Trost.

    Bedenke jede Hand die helfend dir gereicht wird,
    verdeckt den Dolch der bald mit deinem Blut benetzt.


  • Herzlose Welt

    Herzlose Welt
    by D.B.C. 31.07.2014 09:05 Uhr

    Ständig dreht sich diese Welt,
    nie ruht sie oder rastet,
    verlangt von uns Aufmerksamkeit,
    gibt uns das Gebrauchtwerden.

    Immer im Strom stehen,
    dauernd dagegen anschwimmen,
    Ängste die einen ausschließen,
    Kräfte zerrender Alltag.

    Was wenn man einfach bremst,
    stehen bleiben und alles ziehen lassen.
    sich ruhig auf eine Bank setzen,
    das Leben ganz ruhig genießen.

    Kaum bist du raus,
    wirst du auch schon vergessen.
    Nicht gleich komplett,
    doch verblast schon dein Blatt.

    Herzlos mag die Welt sein,
    war sie immer schon,
    doch immer in der eigenen Zeit,
    erscheint sie etwas herzloser.


  • Die Flucht

    Die Flucht
    by D.B.C. 30.07.2014 20:45 Uhr

    Ist deine Welt im argen,
    flüchte nicht in eine Traumwelt,
    denn ist sie noch so perfekt,
    hält sie dir doch den Spiegel vor.

    Las’ deine Träume frei,
    fliege auf ihnen davon,
    doch lande in deinem Leben,
    und setze sie dort um.

    Gib der Fantasie Freiheit,
    doch nie die Macht zu blenden,
    sie nutzt ihre Verführung,
    und nimmt dir deine Sicht.

    Lass Andere dir raten,
    doch bleibe willensstark,
    triff immer deine Entscheidungen,
    nimm das Ruder fest in deine Hand.

    Sei nett zu deinen Menschen,
    egal wie hart der Gegenwind,
    lieb alles was du hast,
    halt es fest mit jeder Hand.

    Doch wenn die Welt in Ordnung,
    dann flüchte nicht, dann leb!


  • Allein sein

    Allein sein
    by D.B.C. 30.07.2014 20:30 Uhr

    Die Nacht ist dunkel,
    umhüllt mich eng und einsam,
    schneidet tief in meine Seele,
    entzieht die aller letzte Kraft.

    Lustlos der Liebe entkommen,
    vollen Tränen schwarz wie Teer,
    Gefühlslos der Welt entsagend,
    schneiden Gedanken tief wie Krater.

    Die Wut übernimmt das Ruder,
    richtet es gegen das selbst,
    Angst trägt wundersame Bilder,
    legt Steine auf jeden Weg.

    Selbstmitleid zieht runter,
    lässt neue Sümpfe entstehen,
    der eigne Rat war weiße
    den selbst man nie versteht.

    Der Ausweg sich verborgen hält,
    kein Licht ist, das den Weg dir zeigt.


  • Die innere Leere

    Die innere Leere
    by D.B.C. 30.07.2014 20:00 Uhr

    Mein Körper läuft durch die Welt,
    so leer wie der Kosmos fühlt er sich an.
    Eine Hülle die sich verbraucht hat.
    Gefühle die längst schon nicht mehr wahr.

    Ich atme salzige Luft,
    weine Tränen bittersüß,
    Kotze Wehmut im hohen Bogen,
    doch fühl ich mich frei?

    Auf der Suche nach neuer Kraft,
    durchstreife ich nach altem Spaß,
    all meine dunklen Erinnerungen,
    erlebe Freude die nicht mehr glücklich macht.

    Verloren in einer Welt,
    einer Welt die ich mal kannte,
    auf der Suche nach Hoffnung,
    fand ich nur Leere und Schmerz.


  • Mein Gänseblümchen

    Mein Gänseblümchen
    by D.B.C. 29.07.2014 10:20 Uhr

    Du nahmst du mir ein Versprechen ab,
    nun steht es mahnend vor der Tür,
    zu reparieren was schleichend ging,
    Gefühle zu finden die mal waren.
    so zog ich aus in Wiesen und Felder,
    vorbei an all den Blümchen,
    sie mahnten mir den Weg,
    die Schritte in ungewisse Zukunft,
    fallen dem Reisenden am schwersten,
    ich kannte weder Ziel noch Weg,
    doch setzte Fuß vor Fuß,
    schritt einsam auf alten Wegen,
    die schon lange in Vergessenheit,
    auf der Suche nach dem Unbekannten,
    das mein Leben neu erfüllt,
    die Tränen an der Rast,
    gießen heimlich die Gänseblümchen.


  • Auf Gutes folgt der nächste Schlag.

    Es gibt Momente, die genießt man voll und ganz. Wohl wissend, dass wenn man diese hinter sich hat, der nächste Knüppel zwischen die Füße fliegt.
    So erging es mir gerade. Also die Knüppel, 2 an der Zahl. Wahrscheinlich absichtlich für jedes Bein einer. Gehauen von wunderschönen Händen aus dem Rücken. Ich glaube daran, das beide eigentlich von einer Hand geführt wurden.

    Nichts kann ich beweisen, aber ich bin entsetzt, wie viel Hass aus einer innigen Freundschaft entstehen kann. Warum man dir auch andere Freundschaften vergiften muss, die damit nichts zu tun haben. Nur weil man dir diese nicht gönnt. Dazu fällt mir ein Gedicht ein, dass ich mal aus einem komplett anderen Kontext heraus für eine Freundin geschrieben habe:

    Wut tut weh
    D.B.C. 6.1.13 23:15

    Wut tut weh wenn du in ihrem Weg stehst,
    Wut schmerzt wenn andere sie gegen dich hegen,
    Wut ist gnadenlos weil sie regiert über den Verstand,
    Wut verletzt wenn sie dich unerwartet trifft,
    Wut ist mies weil sie trifft fast immer den Falschen,
    Wut wirkt unerklärlich wenn der Sinn dir fremd,
    Wut ist unnütz denn sie verwundet meist Freunde,
    Wut verachtet dich egal was für ein Mensch du bist,
    Wut ist maßlos da sie realitätslos agiert.
    Wut belügt dich weil du auch dir mit ihr schadest,
    Wut ist unfair da sie sich gegen den Mensch selbst richtet,
    Wut sollte verboten werden, weil Keiner hat sie verdient.


  • Enttäuscht

    by D.B.C. 09.09.2014 4:30 Uhr

    Das Leuchten erlischt,
    mit ihm geht auch es,
    eine Etappe des Lebens stoppt,
    was war ist nun vorbei.

    Die glücklichen Tage enden,
    der Mut er stirbt unmerklich.
    Tränen benetzen meine Wangen,
    ein Schluchzen kämpft empor.

    Wenn Liebe qualvoll weicht,
    wird auch Freund zu Feind,
    sterbend der Teil des Herzens,
    totes Fleisch wo die Seele war.

    Narben im Vertrauen klaffen,
    kein Heiltrank vermag zu helfen,
    auf ewig quillt die Wehmut,
    ab nun tropft daraus die Trauer.

    Keine Sonne vermag zu erleuchten,
    was in Melancholie versank,
    selbst liebevolle Gesten verpuffen,
    wenn Borke sich um Verstand erwächst.

    Die Hecke um die Laune,
    hält alles Schöne fern,
    schützt den Trauernden so,
    dass jeglicher Humor vergebens.


  • Emma/M00nica verzweifelt gesucht

    Es war immer eine etwas spezielle Art des “Frühstückens” Emmas Gedichte und Blogposts zu lesen.

    Man las sie einmal. *WTF!*
    Okay muss am fehlenden Kaffee liegen.
    Nach der ersten #tassKaff noch mal probieren … wieder gelesen, keine Chance am frühen Morgen, einfach zu harter Stoff.

    Nach der Dusche … alle guten Dinge sind drei. Nach der nun mehr zweiten oder dritten #tassKaff, im nun einigermaßen wachen Zustand, waren die meisten ihrer Einträge zu verstehen.

    Und heute? Ist sie weg. Spurlos verschwunden.

    Wenn du das liest, ja du warst meine treuste Leserin. Ich weiß du hast trotzdem immer mal nachgesehen, ob ich was schreibe, auch wenn ich nichts gepostet habe. Idealer weiße liest du es selbst und meldest dich. Mach mir Sorgen …

    sie mochte 1337 … wenn ihr sie seht, sagt ihr einen schönen Gruß *schnief*


  • Ob es wohl leise Bumm macht?

    Posted on by Falko

    …oder ob es überhaupt wer merkt wenn zwei Welten zerplatzen, einfach so?

    Es gibt so Momente im Leben die sind dunkel, finster und es gibt jene in denen die schönsten Lieder ihre Bedeutung verlieren, eine Andere einnehmen und immer noch zu 100% passend sind.
    Es gibt Bodenwellen, Löcher die irgendwo einen Boden haben und Abgründe in die man fällt und fällt und fällt. Dabei wird von Minute zu Minute der Schmerz unerträglicher.

    Jetzt stelle man sich vor an so einem Abgrund steht man, Hand in Hand mit einem sehr wertvollen, lieb gewonnen Menschen, den man zuletzt erst aus eben so einem Loch heraus gezogen hat. Sieht diesem tief in die Augen und dann lassen beide los und fallen nebeneinander weit tiefer als je zu vor. Jeder der Beiden denkt nur daran dem Anderen nicht weh zu tun.