Feier Abend mal wort wörtlich.

Eigentlich war es geplant, dass nur die jungen Hüpfer (und hübschen Mädels) unserer Dienststelle den Würzburger Stadtstrand unsicher machen. Aus einem Versprecher wurde eine Einladung für mich. Nein niemand machte einen Hehl daraus, dass ich der „Quotenopa“ wäre, damit sich alle jünger fühlen können.

Anfangs noch mit etwas Zurückhaltung war die erste Bestellung auch wegen der hohen Preise bzw. nur Minibierflaschen doch zögerlich. Aber recht schnell begannen die Gespräche recht gemütlich zu werden.

60 Minuten später verließen uns dann die ersten Damen, leider. Wobei dieses „leider“ für die Damen bestimmt ist. Kurz darauf eroberte nämlich das Jägermeisterpromotionteam den Würzburger Stadtstrand und mit deren Auftritten gab es dann so richtig Spaß.

Ich war wie meist natürlich komplett in Schwarz. Deshalb meinte der Kollege so etwas Farbe (grelles Orange) als Girlande um den Hals hätte ich nötig. Schon waren alle am Tisch geschmückt.

Etwas zur gleichen Zeit bildete sich neben uns ein konträres Grüppchen. Also wir hatten nach 19Uhr eine Frauenquote von 1 die eine Herrenquote von 2(+-1) also eigentlich war es neben uns fast ein Frauentisch. (ist für die spätere Geschichte noch von Bedeutung)

Jedenfalls gab es danach dann mehrere Runden kostenlosen Jägermeister (aus dem Reagenzglas). Gut angeheitert und endlich vollzählig, gab es ein Gruppenfoto, um die Frauenquote ein wenig zu heben, hat mein Kollege einfach die Dame vom Promotionteam mit aufs Foto zitiert. Das lustige daran war wohl, dass derjenige an der Stirnseite für seine Faulheit (sitzen bleiben während sich alle um seinen Stuhl aufstellen) belohnt wurde in dem sich diese Dame noch auf seine Armlehne setzte.

Der Abend war somit eigentlich in der Stimmung um dem Namen „Feierabend“ die volle Bedeutung zu geben.

Eines kommt noch…das Promotionteam drehte ja noch seine Runden. Es gab noch T-Shirts und Muskelshirts in orange. Unsere Dame wollte auch eines, worauf hin sich ein Kollege genötigt sah „Sabrina“ über den ganzen Stadtstrand zu plärren. Richtig interessant wurde es als am besagten Nachbartisch Shirts verteilt wurden und ein junger Mann sich oberhalb entblätterte um das Geschenk gleich anzuziehen. Ich verstand aber sofort, warum unser Tisch (zumindest der männliche Teil) danach so dafür war, dass die Dame an unserem Tisch auch eines bekommt. 😈

Es war ein schöner Abend, an dem sich ein „alter Sack“ mal nicht mehr ganz so alt fühlen konnte, auch wenn er eigentlich gar nicht eingeladen worden wäre….


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