Las Palmas

Las Palmas ist die Hauptstadt der Insel. Die Stadt hat eine sonderbare Architektur, vor allem für Zentraleuropäer.

Es ist aus GC üblich, dass die Kinder ein Geschoss auf das Elternhaus bauen. Typisch für Las Palmas ist, dass alles extrem farbenfroh ist, und es scheinbar niemanden interessiert, wie das Haus des Nachbarn aussieht:
00112
diese Wohnberge, gibt es rund herum.

Zur Fahrt, erst war es schwierig, dem Taxifahrer auf spanisch/englisch/nonverbal zu erklären uns den dunklen Berg hinunter zu fahren zur passenden Busstation. Naja wir fuhren dann nach ein einer Unterhaltung mit einigen deutschen Bewohnern mit der langsamsten Linie zum Strand von Las Palmas als “Santa Catalina” benannt. Doch der Frühstückshunger oder der Kaffee – Entzug trieb uns doch das nächste Taxi anzuhalten und zurück in die Altstadt (Vegueta) zu fahren. Dort haben wird zu normalen Preisen Drei Kaffee zwei Doughnuts und zwei Sandwiches als Frühstück erhalten. So vorzüglich gestärkt waren wir bereit einen der Wohnberge zu ersteigen:
00124 aber was tut man nicht für solch einen Ausblick?:
00142

Der Aufstieg von 2,5 Stunden hat uns an das Ende der Kräfte gebracht. Da die Spanier/Canarios sehr eigenwillige Öffnungszeiten haben und meist nur spanische Karten, waren wir uns letztlich einig, gegen das Verbot meines Sohnes, den Fresstemple mit dem goldnen M das einzige mal in diesem Urlaub zu besuchen.
Da wir somit die Einkaufszone von Las Palmas erreicht hatten, ließen wir uns während der Siesta dazu verführen einen ausgedehnten Schaufensterbummel zu machen. Ich hatte schließlich zwei Frauen dabei. 😛

Dabei fanden wir ein berühmtes Cafe im zentralen Park der Altstadt. Wir ließen uns auch aus dem Mangel an sanitären Anlagen dort zu einem leckeren Cafe / Esspresso nieder.
00163
Nach einer weiteren Wanderung durch eine weitere Einkaufsstraße der Altstadt, beendeten wir unseren Besuch gegen 18 Uhr (UTC) um noch das Abendbrot im Hotel zu erhalten.

Zum Pech meines Sohnes fanden wir erst auf dem Weg zum Bus einen riesigen Spielplatz. Das schlimmste war der Busfahrer konnte keine 100 Euro (unser letzes Bargeld) wechseln. Die nette Bäckerin im Bahnhof war missmutig bereit mir gegen den Kauf einer Cola den Schein zu verkleinern. Da die Arbeitsmoral nicht so pingelig ist wie im bürogratischen Ländern (z.B. Deutschland), hat der Busfahrer netter Weise auf uns gewartet, auch weil die Damen mit dem Mini am Bus gewartet hatten.

Na die Heimfahrt war auch nicht wie geplant. Der Plan war am “green Garten” auszusteigen, die erste Haltestelle von Playa de Ingles. Ja die erste Haltestelle nach Las Palmas war nicht damit identisch. Also noch eine laaaange Taxifahrt bis ins Hotel. Danach sanken wir total geschafft und Buch lesend in die Betten.

Alles im allem eine sehr informative Reise auch wir nur 2% der Stadt sahen und die Museen und der Hafen haben auch noch sehr viel zu bieten. Noch einmal sollten wir nach GC kommen und Las Palmas ist immer eine Mehrtagesreise wert.


Comments are closed.