was ist da noch?

© D.B.C. 16.08.2007 8:07 h

Das Vertrauen ist Vergangenheit,
Vorwürfe halten Einzug in der Seele,
was war, was ist, was hätte sein können,
wie sieht die Zukunft heute aus,
war sie doch gestern noch so wunder schön,
strahlt heute nur noch das Abendrot.
Düsternis überzieht meinen Geist,
ich durchschaue meine eigene Tarnung jetzt,
ist es doch so, das man tagtäglich schwarz gekleidet,
in stillen trauern kann,
Was war, was ist, was könnte noch weitergehen,
Ich stehe an der Gabelung des Weges,
der eine Pfad mutet gar schmerzliches an,
aber hieß mein Motto nicht immer:
lieber stehend sterben?

Ich habe Haus und Kind,
beides will ich nimmer missen,
geben mir sie doch unendlich Halt,
Halt, ja, das ist, was ich nun brauche,
ganz viel und massenhaft.
Warum fehlt es mir schon jetzt wo ich es noch besitze?


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