• Dunkelheit sie kommt

    Posted on by Falko

    Dunkelheit sie kommt
    by D.B.C. 05.05.2016 19:11 Uhr

    Langsam verstummen alle Stimmen,
    der Horizont brennt im Abendrot,
    die letzten Wolken ziehen dahin,
    jede Blüte legt sich schlafen.

    Alle Vögel gehen jetzt zur Ruh,
    die Nacht sie kommt ganz langsam,
    unaufhaltsam nimmt sie alles mit,
    mit ihr kommt auch die Stille.

    Kaum ist die Welt verdunkelt,
    erstrahlen sanft die Sternlein,
    doch schläft dann meistens schon,
    der Mond versucht zu leuchten.

    Die Schlaflieder verklingen,
    geleiteten Kinder in die Träume,
    bettet sie sanft in Phantasie,
    der Tag er ist vergangen nun.


  • Meine blutrote Rose

    Posted on by Falko

    Meine blutrote Rose
    by D.B.C. 05.05.2016 19:03 Uhr

    Am Morgen glänzt auf dir der Tau,
    doch deine Stacheln pieken,
    das Spinnennetz zeichnet deine Äste,
    sanft wiegen deine Blätter sich im Wind.

    Nur die Sonne vermag deine Blüten zu öffnen,
    ihr Duft erfüllt den ganzen weiten Raum,
    deine Blätter färbt ein sattes Grün,
    noch immer hast du deine Dornen.

    Samt rot erstrahlt jede deiner Blüten,
    bitten sehnlichst nach einer Berührung,
    ihr Duft lockt ebenso viele Tiere,
    dieser Viele fliegen rasch herbei.

    Doch letztlich bist du mein,
    erfreut mich deine Schönheit,
    tagein, tagaus und Jahr für Jahr,
    Ich werd’s genießen bis zum Schnee.


  • Schwarze Blume

    Posted on by Falko

    Schwarze Blume
    by D.B.C. 05.05.2016 18:55 Uhr

    Deine Blüte ist dunkel wie die Nacht,
    kaum ist der letzte Schnee geschmolzen,
    zeigst du uns deine Frühjahrspracht.

    Stolz und hoch trägst du die Blüte,
    mein Blick verliebt sich sehr in sie,
    und jedes Jahr aus Neue erhalt‘ ich diese Güte.

    Kaum aber wird es wärmer noch,
    verlierst du schon die dunklen Blätter,
    der Zeit verdanken beide wir dies Joch.

    Doch still und heimlich wissen wir,
    im nächsten Jahr nach dem Winter,
    regst du eine neue schwarze Blüte hoch.


  • Sommerabend

    Posted on by Falko

    Sommerabend
    by D.B.C. 05.05.2016 18:45 Uhr

    Kaum senken sich die letzten Strahlen,
    ein lauer Wind die Haare streift,
    die Vögel singen fröhlich weiter,
    der Kater schreitet stolz nach Haus.

    Das Gras es wiegt sich schläfrig,
    den Himmel färbt die Sonne feuern,
    ein letztes Licht und der Mond erscheint,
    die bedingungslose Nacht bricht herein.

    Jene Steine haben sich heut nur gesonnt,
    geben nun ihre Hitze dankbar an die Nacht,
    Blumen schließen ihre Kelche,
    die Welt fällt in einen tiefen Schlaf.

    Langsam erstrahlen da die Sterne,
    es dämmert lang und warm,
    der Fluß er plätschert leiser,
    doch duften sanft die Rosen.


  • Endspurt zu 50.000

    Ja das Ziel ist nah und doch so fern. Irgendwie hab ich zwar die Zeit zu schreiben, aber es flutscht derzeit nicht. Ich quäle mich täglich überhaupt ein paar Worte zu Papier zu bringen. Der Vorsprung den ich mir in der ersten Hälfte ertippt habe ist spätestens Morgen aufgebraucht.

    Ich habe gelesen, dass die Mitte eines Buches immer am schwersten zu schreiben ist. Ein anderer Post meinte, es ist wichtig ein Buch zu Ende zu schreiben. Egal wie gut oder schlecht es ist. Nur ein Fragment eines Buches ist nur digitaler Müll.

     

    Ich hab mich offensichtlich mit dem Plot übernommen. Wenn ich meine Geschichte so betrachte, habe ich noch immer sowas wie eine Einleitungsphase.

     

    Was also tut man, wenn nach Ende des Buches noch so viel Geschichte übrig ist? Eine weitere Frage ist auch, baut man den Höhepunkt jetzt schon ein an einer  Stelle wo es noch nicht wirklich nötig wäre. Ich bin der Autor, nun klar ist es meine Entscheidung ob ich etwas überspringe oder einfach weiter schreibe.

    Also auf zu den letzten 20 % … Zähne zusammen beißen und tippen!!! *Schluck* *Finger durchbieg*


  • Nanowrimo 15-Halbzeit

    Ja heute ist es erst der zwölfte, aber ich hab die erste Hälfte meines Texttest oder sollte ich besser sagen von der Zielmenge an Wörtern, heute Nacht aufs digitale Papier gebracht. Angebracht wäre nun sicherlich eine Halbzeitpause, aber so ist das nun mal mit der Kreativität. Schöpfe sie ab, solange sie sprudelt. Sie ist launisch und kann sich spontan auch schon verstecken und dann hängt man da.

    25 k ist schon mehr als das doppelte vom letzten Jahr. Es ist schon mal ein Erfolg und ich bin guter Dinge, wenn ich weiter so strikt vorgehe, sind die 50 k kein großes Problem in diesem Jahr. Wenn ich allerdings auf meinen Plot schiele und ansehe wo ich gerade bin und wie weit ich es noch vor 2 Wochen bringen wollte, dann reicht das nun locker für 4 Bücher. 😀

    Es heißt ja nicht das danach Schluss sein muss, also ich wüsste schon einiges an dem Teil aufzumotzen und einige Logikfehler hab ich auch schon gefunden. Aber vorerst heißt es nur schreib…schreiben…schreiben. Es geht darum am Ende zu wissen welche Geschichte man wirklich erzählen will und das retuschieren kommt hinterher.

    Also auf in den Kampf, ich lass dann wieder mal die Tasten erglühen.

     

     


  • Wiederholungstäter

    Aufmerksame Leser … hab ich überhaupt noch welche? … haben bemerkt das rechts oben mein nanowrimo Applet wieder neu zu ticken begann. Ja ich versuche es wieder.

    Heute ist Tag 5 und im Moment läuft es. Ich hatte vorgestern leider einen ziemlichen Hänger, weil ich nicht wusste, wo ich weiter machen sollte. Hab einen weiteren Charakter eingefügt und seitdem sprudelt die Kreativität.

    Was mache ich diese Jahr anders?

    • Ich bewege mich nur noch mit schreibfähiger IT (meist Netbook)
    • ich fahre lieber öffentlich und schreibe unterwegs (Hin- und Rückfahrt zur Arbeit reichen locker für 1667 Wörter)
    • ich bin vorbereitet
      • Die meisten Charaktere sind zumindest an modelliert
      • Die Geschichtsfäden für die meisten Hauptcharaktere sind als Puzzel notiert
      • die Orte sind notiert
      • ich habe Links gespeichert: Ergebnisse auf sehr wahrscheinliche Suchanfragen und weiterführende Links
    • ich gehe lockerer an die Sache ran, letztes Jahr war mir das zu neu und ich viel zu verkrampft.

    Status, ich bin jetzt schon viel weiter als letztes Jahr am Ende. Aber ich habe auch die Geschichte weiter hin im Kopf. Die in 2014 war irgendwann tot gelaufen. Ich habe den damaligen Plot noch und er gefällt mir auch immer noch, aber da muss ich noch tiefer einsteigen. Bin etwas gefrustet und das ist nicht fair dem Buch gegenüber deshalb mach ich da erstmal pause und probiere ein anderes.

    In diesem Sinne haue ich weiter in die Tasten, dass 1. WE kommt und mit ihm entweder kaum oder viel Zeit zum phantasieren. 😉


  • 4 ……. 4 …… V.I.E.R.

    Es ist so weit….ade 30’er willkommen 40’er

    Ein Jahrzehnt reifer? nein

    Ein Jahrzehnt älter? Vielleicht

    Ein Jahrzehnt besser? Definitiv!!

     

    Viel gelernt, viele Fehler gemacht, die meisten davon wieder ausgebessert. Freunde gefunden, Freunde verloren….

    Neue Ziele? Einige, einige aber auch nur Irrlichter und Nebelleuchten.

    Resignation und Hoffnung gehen und gingen Hand in Hand.

     

    Danke an alle die mir heute noch gratulieren.

    Lieb euch *_*


  • Ade Blog de

    Posted on by Falko

    Noch gibt es sie und doch ist die Gnadenfrist der Platform blog.de schon am ablaufen.

    Es war eine schöne Zeit, habe dort einige schöne Blog selbst geführt, bei anderen mitgebloged oder auch nur gelesen.

    Es ist immer ein trauriger Moment wenn Sachen von Nostalgischen Mehrwert in den Annalen der Zeit verloren gehen. Einige der Schätze dort wird man nicht mehr bergen können, da die entsprechenden Admins längst unerreichbar wurden.

    Ich hab meine Blogs exportiert und daheim auf dem „Server “ schon am laufen….ob sie jemals zurück online kommen? Bei WordPress.com wohl nicht, für eine Alternative suche ich noch.


  • Dunkle Termine

    Posted on by Falko

    Es sind Momente die immer wiederkehren,
    vor 21 Jahren gab es eine solchen,
    unsere Eltern standen vor mir,
    so erwartet und doch so ein großer Schock

    Du hast den letzten Kampf verloren,
    die Krankheit hatte dich besiegt,
    so klein und doch so kräftig warst du,
    es hat nicht mehr gereicht.

    Wieder blieb mir nur das warum.
    Ich konnt es mir bislang niemals erklären,
    alles mag für etwas gut sein,
    doch hier vermag ich es noch nicht zu sehen.

    Einige Narben meiner Seele bluten heute,
    jene die deinen Namen tragen.
    So sende ich dir den lieben Gedanken,
    wo immer du nun seine mögst.

    Ruhe sanft kleine Schwester *schnief*


  • Los lassen

    Im letzten Jahr war ich viel zu oft der Losgelassene. Diese Erfahrungen wohl auch der Häufig- und Heftigkeit wegen, haben mich zumindest das zweite Halbjahr 2014 beschäftigt. Normal stecke ich so was einfach so weg. Es gibt aber Situationen im Leben, wenn es kommt dann kommt es dicke. Für sich betrachtet alles nur klitzekleine Steinchen, aber auf einem Haufen gibt das eben auch eine ordentlichen Haufen.

    Da ich nun also ein mieses Q4/2014 hatte, war es mir wichtig das 2015 mit weniger Balast zu beginnen und ich fing an mich von dem zu trennen, dass die meiste Zeit/Kraft kostete und im Gegenzug wenig bis keinen Gegenwert erbrachte.

    Heute also war es soweit, dass ich mich recht theatralisch von einer Gruppe an Internetbekanntschaften getrennt habe. Mir wurde mehrfach gesagt das dieser Schritt sehr drastisch ist. Ich sehe es aber als Selbstschutz an. Dabei ist es mir nicht egal, wie viele „Losgelassene“ ich selbst damit verursache oder wie schlimm für mich eigentlich das losgelassen werden war. Nur zwingt mich dass was mich dieses Jahr noch erwartet dazu, mit meinen Kräften wesentlich sorgsamer um zu gehen. Also handle ich nach einem Songtext „Was du liebst lass frei“ und werde mich selbst aus dieser Gleichung herausnehmen. Es ist besser so, für mich. Ja es ist ein egoistischer Akt und ein radikaler noch dazu. Ich bin aber nun mal so, wenn dann richtig. Halbgares gibt es noch immer genug in meinem Leben. 🙁

    update:

    Der obige Teil des Artikels ist nun eine Woche alt. Wie geht es mir damit. Ich bin frei. Ich habe wieder mehr Zeit und habe auch nicht mehr den Zwang immer und überall im Netz zu sein. Es tut weh Freunde zu verlieren. Niemand ahnt aber was es eigentlich heißt die Freunde zu verlassen, die ein ganzes Jahr um dich herum waren. Also dieses aktive loslassen, nicht das losgelassen werden. Selbst die Verantwortung zu tragen für ein Freundschaftsende. Mit einem mal wird dir klar, warum sich ach so viele um diesen klaren Schnitt drücken und lieber die Freundschaft einschlafen lassen. Ich fand das in dem Fall unfair und auch wenn es ab und zu noch ziept. Es war ein sauberer Schnitt. Jeder weiß danach woran er ist.


  • Anekdoten einer Beziehung

    Heute kam ich mit einem frischen Hemd aus dem Schlafzimmer als mir wegen eines Gedankenblitzes ein „Mist“ entwich.
    Daraus ergab sich folgendes sicherlich auch für andere typische Gespräch:

    „Du hast morgen frei“
    „Ich soll deinen Anzug aus der Reinigung holen?“
    „Woher weißt du?“
    „Ich kann Gedanken lesen!“
    „Warum läßt du mich dann immer um Sex betteln?“
    „Das ist was Anderes“
    *Ooooaaaaarrrr!!!*


  • letzte Nächte #NotJustSad

    Es begann schleichend. aber wie schreibt der SZ Artikel recht gut. Irgendwann rattert der Zähler für den Hashtag #NotJustSad nur noch. Ich schaffe nur noch durch herauspicken, mir gute Sachen durch zu lesen. Unter anderem stoße ich auf diesen Blog.

    Der Twitterer @zweifeln geht sehr offen damit um. Mein Helfersyndrom schreit ganz laut: „was habe ich die ganzen Jahre falsch gemacht?“ Seine Tipps sind da sehr Hilfreich:


     


     


     


     
    Mein Resumé Tweet:
     


    Ich beschäftige mich im Gedanken immer wieder mit Jeanna und stolpere zwangsläufig über den SZ Artikel ich kann das Journalistisch sicher mit diesem Eintrag nicht toppen, will ich auch gar nicht.

    Was mich umtreibt sind andere Gedanken, Erinnerungen an Gespräche bei einem Bier in Jeanna’s Küche über Themen die man unter „ähnliche Vergangenheit“ ganz gut zusammengefasst bekommt. Ich habe die gleichen Anlagen wie sie, ähnliche downs, wo ich mich zwinge nicht „Decke über Kopf“ zu spielen. Doch niemals bin ich wirklich auf den Gedanken gekommen depressiv zu sein. Deprimiert ja das war ich oft. Wie ich gelernt habe, ist das in meinen Augen zurecht ein großer Unterschied. Die Leere die viele spüren, kenn ich schon aus Beschreibungen vor #JustNotSad. Ich habe diese nicht. Eine Freundin hat mir das vor Wochen mal per Audioaufzeichnung um die Ohren gehauen. Also Gefühlskalt bin ich scheinbar nicht. Auch unreflektiert trifft es nicht, nur bin ich im ziehen der Schlüsse wohl in letzter Zeit nicht sehr zielsicher gewesen.

    Ich lege für mich letztlich fest, ja ich habe miese Tage an denen ich zum Teil auch zu Recht deprimiert bin. Aber ich bin nicht depressiv. Darf man das so einfach? Ist es wie mit einem Verrückten der nicht merkt wie er verrückt wird? (Das ist gerade absichtlich überspitzt) Es ist diese Gedankenspiralen die mich nie wirklich los lassen. Ja auch ich habe Trigger die mich in ein tiefes Loch fallen lassen. Doch trotzdem hab ich noch immer das Gefühl mich am Rand fest zu  halten und auch sofort Leute um mich zu haben die mir raus ziehen. Nein ich habe zwar passende Symptome, aber noch hoffe ich bin ich nicht depressiv. Und eigentlich ging es mir darum zu helfen. Am Ende hab ich nur noch selbst reflektiert. Der fühlt das…wie ist das bei mir. Herzlichsten Glühstrumpf und willkommen in der Abwärtsspirale….*gurgelndes Abflussgeräusch*


  • was kleine Mädchen brauchen

    Als die Nachbarstochter gefragt wurde, wen sie nach dem langen Wochenende vermisst hätte, kam nur der Name meines großen Sohns. Auf überraschte Nachfrage: Mama – nein, meine Freundin – nein, meinen kleinen Sohn (ihr Alter, gleich KiGa Gruppe) – nein, meinen Großen – Ja.

    Wir lernen daraus? Genau, kleine Mädchen brauchen große Brüder.

    willkommen Gedankenspirale, back to friday

    Brüder brauchen Schwestern … überhaupt brauchen Geschwister eben Geschwister (lebend) sonst wären sie Einzelkinder *ARGH!*

    Wieder bleibt nur das: „Warum?“ oder eigentlich das „Warum ich?“