• Category Archives kein Schw… ist so hart wie das Leben
  • privates » kein Schw... ist so hart wie das Leben
  • wenn Träume platzen wie Kaugummiblasen

    Ja es war ein Traum, seit August 2013 hab ich begonnen ihn zu träumen. Mit wehenden Fahnen wollte ich in Berlin einziehen und als geschliffen und zurecht gefeilter Chef zurück kehren.
    Ich habe viel Zeit, Kraft, Motivation und noch viel mehr investiert. War 3 mal in Berlin um ausgewählt zu werden. Der letzte Termin war vor 2 Wochen, danach hieß es bangen bis diesen Montag…war es das? War es genug. Immer wieder Gedanken, da hätte ich was besser machen können, dort etwas weniger Cojones oder mehr? War ich am Ende hin, wo es gefühlt genial lief zu überschwänglich, froh durch zu sein? Fragen, Gedanken und alles zerrte an meinen Nerven.

    Am Montag dann endlich die erhoffte Post:

    nach dem…Ergebnis konnten Sie … leider nicht…vorgeschlagen werden

    *SHIT* *Bumm* aus die Maus, all die Arbeit, der Stress und die vergeudete Freizeit für was? Genau einen Kasten Bier und einen neuen hübschen Anzug, Danke auch.
    Nein ich geh nicht sterben, auch wenn mir seelisch kurz danach war.

    Bevor wieder einer um die Ecke biegt und

    mach dich nicht nass!!!

    blökt, ich mach hier kein Mimimiiii, eher wollte ich es raus kotzen um es danach zu verdrängen und vergessen zu können.

    Nun die Überraschung: Es hinterlässt noch nicht mal eine Wunde, allenfalls eine kleine Abschürfung…bin ich so hart geworden? Oder stumpfte ich durch die Downs 2013 so massiv ab?


  • Ade 2013 *zensierte Fassung*

    Die 13 in der Jahreszahl hat mir kein Glück gebracht. Das Jahr begann mit einer unerwarteten Neuigkeit am Silvester 2012. Diese Nachricht so sie mich allenfalls indirekt betraf, kontrollierte sie und ihre Auswirkungen nahezu das komplette Jahr.
    Mit dem heutigen Frei.Wild Abschiedskonzert, ging der letzte Höhepunkt des Jahres auch zu Ende.
    Gedacht habe ich die folgenden Gedanken auf der Fahrt von Frankfurt nach Hause. Vorbei am Wertheim Village einem schicksalhaften Ort dieses Jahr. Vorbei an dem Rastplatz Frohnberg der ein ebenso emotionaler Ort des vergangenen Jahres darstellt. Im Radio läuft aktuell mal wieder „was du liebst lass frei“.

    Ich starre gebannt auf die 3 Spuren vor mir. Ich bekomme mit, das meine Freundin was sagt, nur sind meine Gedanken gerade nicht dazu in der Lage zu analysieren was sie gerade sagte oder fragte.

    Das Auto bewegt sich weiter immer vorwärts … wie mein Leben … ich habe das Lenkrad zwar in der Hand, nur habe ich keinen Einfluss darauf wie der Straßenverlauf ist. Nur reagieren kann ich auf die Kurven. Ja ich bestimme die Geschwindigkeit mit der ich durch mein Leben fahre. An jeder Abzweigung habe ich die Wahl, runter von der Straße, eine andere Strecke nehmen oder weiter gerade aus. Diese Chancen sind selten, sehr kurzfristig zu entscheiden und sehr schwer oder gar nicht umkehrbar.

    Nun nähert sich abermals der letzte Tag des Jahres und im letzten Jahr war es genau dieser Tag, der das komplette Jahr beeinflussen sollte.

    Es wurde ein Jahr mit unglaublichen Tiefen, Tiefen für mich oder für enge Freunde und ich konnte nur sehr selten bzw. sehr wenig helfen. Aber es gab auch viele Höhen, intensivere Höhen, Höhen die in nimmer missen will, auch wenn nahezu jede mit einer folgenden Tiefe verbunden war. Ein Jahr der Extreme, himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt.

    Ich habe einen mir jahrelang wichtigen Freund verloren, von dem ich eigentlich dachte das kein Atom zwischen uns passt und uns niemals irgendwas trennen könnte. Schon wieder, aber auch Freunde gehen irgendwann, leider…

    …nichts bleibt für immer…

    bzw.

    Nicht mal über mich, habe ich genügend Macht

    Einige schwerwiegende Weichen sind für das neue Jahr ja gar schon für 2015 gestellt. Ob der Zug meines Lebens die Strecke mit geht ist ungewiss. Ob das Schicksal mir diesmal die ein oder andere Hürde nur so hoch macht, dass mir die Chance bleibt diese auch zu überwinden, ebenso. Aber wenn mich jemand dazu fragt, mein gleichmäßiges Leben vor 2013 möchte ich nicht wieder haben. Mein Leben hat nun mehr Pfeffer, mehr Überraschungen und es fordert von mir mal zu mal mehr zu leben. Ich weiß um so mehr was ich habe und was ich eigentlich in meinem Leben noch erleben bzw. erreichen will.

    Um den Bogen zu spannen…und es mit den Worten von Philipp Burger zu beschließen:

    …Seit dem ich weiß was ich brauche, brauche ich soviel gar nicht mehr…


  • Liebes Brüderchen, wo bist du?

    Heute war ein wirklich hektischer Tag, mit 2 Sitzungen und Radfahren war ich so beschäftigt, dass ich gar nicht dazu kam viel über dich zu trauern. Trotz allem fehlst du mir. Wenn ich deine Neffen so ansehe wäre es schön einen Bruder an meiner Seite zu haben. Die haben die gleiche Hass-Liebe wie wir beide damals. Ruhe sanft. Schade das du nicht bei mir bist. Ich vermisse dich…“Life is a bitch“ und „Asskicked by Karma“. So sind jene Tage Jahr für Jahr. 😥


  • Wenn Geister plötzlich Gesichter bekommen,

    Es gibt Tage da bist  du unten. Anderen an denen du Hoffnung schöpfst und es scheint aufwärts zu gehen. An solchen Tagen ist es für das Schicksal, Karma oder wenn auch immer gefundenes Fressen, dir einen erneuten Tiefschlag zu versetzen.. 

    Hast du wirklich darauf gehofft?

    Nun bin ich mir um einiges sicher das die Gespenster vom Freitag nicht ganz so irreal sind, wie ich mir selbst Glauben machen wollte.

    Kann man auch ein Freund 2. Klasse sein?

    Wenn du es kommen siehst, warum weichst du nicht aus, sondern steuerst mitten rein? Diesen verdammten Fehler hab ich dieses Jahr schon viel zu oft gemacht. Verstand, wach endlich auf,  hier läuft was quer!?!


  • Warum willst du ewig leiden?

    Warum willst du ewig leiden?

    by D.B.C.  25.10.2013 03:50 Uhr

    Gerade wenn du dich in den Schlaf trauerst,

    wird dieser selten eine wirkliche Erlösung sein.

    5 mal mittendrin zerknirscht wieder aufwachen,

    das elendige Gedankenkarussell von neuem starten,

    dich dabei immer nur allein gelassen fühlen,

    tonlos schreiend auf das wieder einschlafen warten,

    und doch nur auf die Erschöpfung hoffen.

    Nur um sich pausenlos durchs Bett zu wälzen,

    und gleich danach die Lider wieder aufzuschlagen.

    Nächte wie diese lassen Trauer fruchtlos wirken,

    wozu verdrängen und vergessen wir mit Absicht,

    wenn uns doch von Zeit zu Zeit Alles wieder einholt?


  • Wenn dich niemand kennt

    Wenn dich niemand kennt

    by D.B.C.  24.10.2013 21:52 Uhr

    Du siehst in den Spiegel,

    Betrachtest dein leeres Selbst,

    blickst in dich tief hinein,

    findest dich aber dort nicht.

    Wo ist dein Leben denn hin?

    Hier sind nur unzählige Stiche,

    schwarz quillt Altes dort heraus,

    Dunkel und zäh sickern Qualen hinab,

    trüben Gemüt und Laune ein.

    Noch immer ist da draußen Keiner,

    der deinen Schmerz überhaupt erkennt.


  • Der Schmerz verändert

    Der Schmerz verändert 

    by D.B.C.  24.10.2013 21:35 Uhr

    Alles was mit den Jahren daher kommt,
    ist die Verdrängung der schlechten Erlebnisse,
    doch nur weil du sie weit weg sperrst,
    die Wunde wird immer eine Narbe bleiben.
    Ist sie auch offensichtlich bestens verheilt,
    so schmerzt sie doch bei schlechtem Wetter.
    Je mehr du die Trauer unterdrückst,
    desto brutaler bricht der Schmerz dein Genick.
    Die Angst wickelt dich um den Finger,
    biegt dich wie Wind einen einsamen Halm.
    Ungeweinte Tränen überfluten die Seele,
    ungeschriene Wut zerquetscht deine Brust.
    alles was die Zeit hinterlässt sind neue Wunden,
    die auf alten Narben blutig mahnen.


  • Die lautlosen Schreie

    Die lautlosen Schreie 

    by D.B.C.  24.10.2013 21:20 Uhr

    Kaum bettest du dich in dein ruhiges Bett,
    geht dein Gewissen auf lange Wanderschaft.
    So bald der Kopf auf dem Kissen ruht,
    schweifen die unsäglichen Gedanken durch ihn.
    Wenn der erste Atemzug verhallt,
    kommen die traurigen Gefühle hervor.
    Auch wenn du dachtest du hättest gesiegt,
    beweist die Zeit, dass dir nur Ruhe vergönnt war.
    tief im unruhigen traumlosen Schlaf,
    rinnt eine einzelne Träne über die Wange,
    und deine Seele schreit lautlos heraus,
    du hältst dir vor Schmerz die Ohren zu.
    Jeder Andere merkt nicht mal das etwas ist.


  • Es sind Nächte der Tränen

    Es sind Nächte der Tränen

    by D.B.C.  24.10.2013 21:10 Uhr

    Tage wie jene gibt es immer wieder,
    sei es Todestag oder Geburtstag,
    Es kommen die Erinnerungen zu dir,
    unaufhaltsam überrumpeln sie dich,
    Dein Herz könntest du dir ausreißen,
    und du leidest unbeschreibliche Qualen.
    Mach‘ mal Jemand anderes klar,
    dass es trotz Jahren der Heilung so ist,
    so dass alles drückt und zerrt und
    die Macht es zu unterdrücken dir fehlt.
    Die gesammelten Tränen sind es,
    welche auch nach 19 Jahren hervor quillen.
    Es schmerzt immer und immer wieder,
    nur ist es manchmal einfach unbändig stark.
    Der Schmerz tritt dir in den Magen,
    die Seele geht schluchzend in die Knie,
    mental liegst du ausgestreckt auf dem Boden,
    weinst auch wenn es wieder Keiner sieht.


  • Happy Birthday little Sister

    25 wärst du heute … 19 Jahre vermisse ich dich schon… es schmerzt nicht mehr so sehr und doch fehlt mir ein Teil…
    Ich versuche es zu vermeiden, aber ab und zu und vor allem an Tagen wie heute strudelt mein Gedankenkarusell in einem „Was hätte heute sein können“. Hilft ja nichts. Was hilft ist der einsame Gedanke, dass es dir so schlecht ging, dass dir wenn nur ein leidvolles Leben vergönnt gewesen wäre. Es ist ein sehr schwacher Trost.
    Du wirst immer meine kleine Prinzessin bleiben … im Gedanken wie in jeder Träne.

    R.I.P. little Diana


  • Danke 38 … viele Grüße

    Es war gestern so weit. Ich bin wieder etwas reifer geworden.

    Ich habe überraschend viele Grüße von so vielen Leuten bekommen. Leider fehlen auch 2 mir in der Vergangenheit wichtige Personen, die ihren Stolz wohl über einen Geburtstagsgruß einstufen. Armseelig, mag man so sehen, aber nein dafür war der Tag zu schön.

    Besonders gefreut hab ich mich diesmal über alle Geschenke, vor allem waren viele Überraschungen darunter unter anderem eine Portion Wackenerinnerungen.Etwas absonderlich finde ich die neue Mode meiner Familie, negative Neuigkeiten in Geburtstagsgrüßen einzuwickeln. Das bringt dich in die peinlich berührte Situation die einerseits zu freuen und auf der anderen Seite dich zu schämen für diese Freude, da diese ob der schlechten Nachrichten unangebracht wirkt.

    Über 50 Kommentare bei Facebook, jeden einzeln liken und beantworten mag sonderlich anmuten, aber jeder einzelne war es mir wert. Schön wenn auch Leute an einen denken, wenn sie einige Zeitzonen weit weg sind.

    Ich DANKE euch Allen. Das gibt mir einiges an Zuversicht und Mut für ein Lebensjahr, dass schon mit vielen Umwälzungen beginnt und noch so Einige in Petto hat.


  • 11 Jahre

    Heute ist es genau 11 Jahre her, dass ich dem Rauchen nach einer unsäglichen Nacht in einem Hotel irgendwo in Frankfurt (glaube es war das ICE Hotel direkt am Hbf) dem Rauchen entsagt habe.
    Vermisse ich es? Nein so gar nicht, obwohl ich viele Versuche davor immer ein starkes Verlangen verspürte. Gibt es nichts was ich vermisse? Doch gibt es, ich bin von einem der wichtigsten Informationsflüsse meiner Firma abgeschnitten. Sicher auch ein Pool für viele Gerüchte, mag man vermuten. Andere wichtige Informationen die dazwischen geäußert werden bleiben mir aber auch verborgen.

    Warum ich darüber gerade heute schreibe…ich bin fast sicher das es mein bevorstehender Geburtstag ist und die damit alljährlich einhergehende Rückblick-Analyse Phase des vergangenen Jahres.

     


  • Frei.Wild, du und deine Tickets

    Posted on by Falko

    Ein Horror ist das echt. Ja ich habe ein Freiticket aus dem FlightCase und auch eine Kaufoption genutzt. Ergo sollte ich 2 Tickes für den absolut geilen Abschluss 2013 am 28.12. haben.
    Aber so ein paar mehr Bekannte mit nach FFM nehmen wäre schon schön gewesen. Also hing ich am Samstag zuhause vorm Rechner und sah zu wie es die Server von Frei.Wild-Shop zerprösselt hat. Das es Versprechen gab, die behaupteten vor Montag geht nix und dann war doch Sonntag 16 Uhr die Tickets draußen und gg. 18 Uhr auch schon weg.
    Ja auch einen Teil des Rumgeheules hab ich mir auf Facebook durchgelesen. Nun ist es so, dass Frei.Wild nach dem guten Gelingen in Geiselwind auch in FFM eine Doppelshow macht. Ab hier wird es kompliziert. Noch warte ich auf die Rechnung für die Kaufoption, aber die soll noch diese Woche per Email kommen. Und heute irgendwann gegen Nachmittag/Abend gibt es nochmal 15.000 Tickets für den 27.12. in der Festhalle FFM.
    Was soll ich nun tun? Erstmal Tickets auch für den 27. kaufen, später sehen ob wer tauschen mag, oder einfach die mutige Variante wie in Geiselwind, da haben wir ja auch noch Karten bekommen. Könnte diesmal echt teuer werden, an der „Ebay Börse“ handelt man die 40€ Tickets schon mit über 100 € das Stück.

    Mal sehen was mein „Glück“ heute sagt, ein kleinen Hochpunkt könnte mein Leben gerade mal wieder gebrauchen.


  • Autsch lieber Schmerz, da bist du ja wieder

    Posted on by Falko

    So lang warst du nicht weg, Erkner ist nicht so lang her. Der Todestag meiner Schwester noch näher. Der Stich mit den Lieblingssong meines toten Bruders nur ein paar Tage her. Naja gestern und heute morgen war dann wohl zu viel. Es gibt Momente da man anderen zu gern helfen will, ihre Trauer aber nur auf saugt und letztlich selbst Hilfe braucht.
    So geht es mir heute noch mega mies. Das Wetter bombig die Laune im Keller, die Nerven hängen durch, ihre Enden liegen blank. Souls schon wieder in der Dauerschleife. Ich bin da wo ich andere sehr gute Freunde gern weg hätte. Verkehrte Welt? Wie erreicht man jemanden, der nicht möchte das man zu ihm durchdringt? Ich bin hoffnungslos Ohnmächtig und das zum 2. Mal in 2013.

    …wo ist sie, die mir hilft und weiß das sie gemeint ist???