• Category Archives FaPi schreibt
  • Warum willst du ewig leiden?

    Warum willst du ewig leiden?

    by D.B.C.  25.10.2013 03:50 Uhr

    Gerade wenn du dich in den Schlaf trauerst,

    wird dieser selten eine wirkliche Erlösung sein.

    5 mal mittendrin zerknirscht wieder aufwachen,

    das elendige Gedankenkarussell von neuem starten,

    dich dabei immer nur allein gelassen fühlen,

    tonlos schreiend auf das wieder einschlafen warten,

    und doch nur auf die Erschöpfung hoffen.

    Nur um sich pausenlos durchs Bett zu wälzen,

    und gleich danach die Lider wieder aufzuschlagen.

    Nächte wie diese lassen Trauer fruchtlos wirken,

    wozu verdrängen und vergessen wir mit Absicht,

    wenn uns doch von Zeit zu Zeit Alles wieder einholt?


  • Wenn dich niemand kennt

    Wenn dich niemand kennt

    by D.B.C.  24.10.2013 21:52 Uhr

    Du siehst in den Spiegel,

    Betrachtest dein leeres Selbst,

    blickst in dich tief hinein,

    findest dich aber dort nicht.

    Wo ist dein Leben denn hin?

    Hier sind nur unzählige Stiche,

    schwarz quillt Altes dort heraus,

    Dunkel und zäh sickern Qualen hinab,

    trüben Gemüt und Laune ein.

    Noch immer ist da draußen Keiner,

    der deinen Schmerz überhaupt erkennt.


  • Der Schmerz verändert

    Der Schmerz verändert 

    by D.B.C.  24.10.2013 21:35 Uhr

    Alles was mit den Jahren daher kommt,
    ist die Verdrängung der schlechten Erlebnisse,
    doch nur weil du sie weit weg sperrst,
    die Wunde wird immer eine Narbe bleiben.
    Ist sie auch offensichtlich bestens verheilt,
    so schmerzt sie doch bei schlechtem Wetter.
    Je mehr du die Trauer unterdrückst,
    desto brutaler bricht der Schmerz dein Genick.
    Die Angst wickelt dich um den Finger,
    biegt dich wie Wind einen einsamen Halm.
    Ungeweinte Tränen überfluten die Seele,
    ungeschriene Wut zerquetscht deine Brust.
    alles was die Zeit hinterlässt sind neue Wunden,
    die auf alten Narben blutig mahnen.


  • Die lautlosen Schreie

    Die lautlosen Schreie 

    by D.B.C.  24.10.2013 21:20 Uhr

    Kaum bettest du dich in dein ruhiges Bett,
    geht dein Gewissen auf lange Wanderschaft.
    So bald der Kopf auf dem Kissen ruht,
    schweifen die unsäglichen Gedanken durch ihn.
    Wenn der erste Atemzug verhallt,
    kommen die traurigen Gefühle hervor.
    Auch wenn du dachtest du hättest gesiegt,
    beweist die Zeit, dass dir nur Ruhe vergönnt war.
    tief im unruhigen traumlosen Schlaf,
    rinnt eine einzelne Träne über die Wange,
    und deine Seele schreit lautlos heraus,
    du hältst dir vor Schmerz die Ohren zu.
    Jeder Andere merkt nicht mal das etwas ist.


  • Es sind Nächte der Tränen

    Es sind Nächte der Tränen

    by D.B.C.  24.10.2013 21:10 Uhr

    Tage wie jene gibt es immer wieder,
    sei es Todestag oder Geburtstag,
    Es kommen die Erinnerungen zu dir,
    unaufhaltsam überrumpeln sie dich,
    Dein Herz könntest du dir ausreißen,
    und du leidest unbeschreibliche Qualen.
    Mach‘ mal Jemand anderes klar,
    dass es trotz Jahren der Heilung so ist,
    so dass alles drückt und zerrt und
    die Macht es zu unterdrücken dir fehlt.
    Die gesammelten Tränen sind es,
    welche auch nach 19 Jahren hervor quillen.
    Es schmerzt immer und immer wieder,
    nur ist es manchmal einfach unbändig stark.
    Der Schmerz tritt dir in den Magen,
    die Seele geht schluchzend in die Knie,
    mental liegst du ausgestreckt auf dem Boden,
    weinst auch wenn es wieder Keiner sieht.


  • Ninas 19 (Gedicht)

    Eine Freundin

    für OddNina by D.B.C. zum 7.12.08

    Sie ist immer da, wenn Du sie brauchst,
    Sie hilft, wann immer die Not dazu da ist,
    Selbst weinend, trocknet sie deine Tränen,
    Sie bietet Dir die Schulter zum anlehnen.

    Sie reicht Dir die Hand, wo immer sie kann,
    Sie steht hinter Dir, ohne das du nur danach fragst,
    Öffnet Dir die Augen, wenn du die Wahrheit nicht siehst,
    zeigt den rechten Weg, wo immer man von Diesem abkommt.

    Es gibt jedes Jahr nur diesen einen Tag,
    da kann man nur ein Stück davon zurück geben,
    Somit ergreife ich die mir gebotene Chance,
    Dir Alles und noch viel mehr zum Geburtstag zu wünschen.


  • Grummeln

    Mein Feedreader hat mir heute ein Gedicht gezeigt. Das hat mich ziemlich stark berührt, aber nicht weil ich in einer ähnlichen Situation bin, mehr weil es in wenigen Worten soviel Schmerz zu transportieren vermochte.

    Was bleibt ist die Errinnerung an Sonntag abend, die noch immer in mir schmerzt.


  • Gedicht gefunden

    Nach dem Nina damit angefangen hat, Fundsachen in Prosaform zu bloggen, bin ich auch über ein nettes Stückchen Text gestolpert. Wo ich es gefunden habe? Bei Starlett in der sidebar:


    Ich bin nicht arrogant
    Nur weil ich manche Leute nicht mag.
    Ich bin nicht eingebildet
    Nur weil ich mich so mag wie ich bin.
    Ich bin nicht kompliziert
    Nur weil ich manchmal Stur sein kann.
    Ich bin nicht unverschämt
    nur weil ich sage was ich denke.
    Ich bin nicht kindisch
    Nur weil ich manchmal albern bin.
    Ich bin nicht schlecht erzogen
    Nur weil ich manchmal Laut bin.
    Ich bin keine Zicke
    nur weil ich weiss¸ was ich will.
    Ich bin Ich


  • Geliebte der Nacht [4]

    Posted on by Falko

    D.B.C. 24.07.2008 4:00 Uhr

    … in all der Ruhe knarren flüsternd die Türen,
    fast lautlos verrichten sie den Dienst,
    die Tafel strahl im fahlen Kerzenschein,
    doch alleine stehst Du,  einsam hier.

    Der Wein fast schwarz im Kelche,
    er bitte fast probiert zu werden.
    Ein Luftzug zeigt Dir sein kommen,
    charmant reicht er Dir deinen Stuhl.

    Sanft schiebt er den Stuhl nach vorn,
    reicht Dir den Kelch in Unterwürfigkeit,
    sieht Dir tief in die Augen,
    schon dieser Blick, begehrt Dich.

    Seine Lippen sind noch fest geschlossen,
    aber sein Duft um schmeichelt Dich,
    er legt von hinten seine Arme um Dich,
    Du spürst sie, die Kraft, die da, nur Dich zu halten.

    Im gehen streift er sanft dein Ohr,
    ob gewollt, es kribbelt tief in Dir.
    ganz langsam rollt es abwärts,
    ein Schauer der nun den Körper ganz erfasst.

    Er hebt das Glas auf Euch,
    der tiefrote Wein frohlockt die Kehle,
    wärmt Deine Seele und Dein Herz,
    lässt spüren, was nun kommen mag.

    Nun werden die Teller gereicht,
    das leckere Mahl verströmt den Duft,
    weckt Erinnerungen tief in Dir,
    genüsslich betrachtest Du sein ersten Biss….


  • Geliebte der Nacht [3]

    Posted on by Falko

    D.B.C. 23.07.2008 5:00Uhr

    Du sitzt fertig gekleidet auf Deinem Bett,
    verzehrst Dich nach seinem starken Körper,
    fast kannst Du seinen Duft schon riechen.
    Doch da erst die Uhr hinter der großen Tür.

    Du erhebts Dich und wirfst einen letzten Blick,
    im Spiegel sieht das Kleid wahrhaft majestätisch aus,
    das dunkelblau spiegelt sich in deinem Diadem,
    die schwarze Seide umschmeichelt deine Brust.

    Kaum näherst Du Dich dem dicken Holztor,
    bewegt sich der Knauf und es schwingt auf,
    fast wie von Zauberhand gibt es sie frei,
    der Gang führt endlos im Kerzenschein.

    Du schreitest langsam den Flur entlang,
    die blaue Schleppe folgt Dir still,
    wie der Schweif eines Sterns hinter Dir,
    leise hallen Deine Schritte hinaus in die Nacht.

    Du bleibst vor seinem Bildniss stehen,
    dem Bild das lange dich schon bannt.
    Dein Geruch verrät Dir seine Nähe,
    auch wenn du ihn noch gar nicht spürst….


  • Geliebte der Nacht [2]

    Posted on by Falko

    by D.B.C. 22.07.08 19:44

    …Ein Augenblick der Unachtsamkeit,
    schon entrinnt er Dir aus Deinen Händen,
    der anbrechende Tag entzweit euch,
    trennt die so innig verbundenen Seelen.

    Der süßlich bittre Schmerz lässt Dich ersehnen,
    mag die rabenschwarze Nacht zurück,
    die Kraft in Dir sie quält Dein Gemüt,
    auch die Ruhe Deines Gemaches schmerzt.

    Du stehts nun gehült in feiner Spitze,
    flehst herbei seinen starken Griff,
    eine salzig Träne rinnt hinab an Deinem Hals,
    und sucht sich den Weg über Deine Kehle.

    Ein verirrter Lichtstrahl bahnt sich den Weg,
    malt einen Regenbogen an die Wand,
    mahnt dich des schmerzlichen Verlustes,
    du senkst den Blick in deine leeren Arme…


  • Geliebte der Nacht

    Posted on by Falko

    by D.B.C. 22.07.08 3:45 Uhr

    Sanft schlummerst Du auf schwarzer Seide,
    wie eine Perle, steht ein Tropfen auf Deiner Lippe,
    das fahle Mondlicht färbt Dein samtig Anglitz bleich.
    ein laues Lüftchen weht leicht über Dein pechschwarzes Haar.

    Plötzlich schlägst Du die Augen auf.
    Kostest des Nachtens süsses Nass.
    Siehst hoch in diese tiefe Nacht.
    Spürst das was in deiner Nähe ist.

    Ein Gefühl, es hält Dich wach,
    zwingt Dich, bettelt, endlich nachzusehen,
    Du schiebst die Decke ganz genüsslich tiefer,
    beim erheben verdeckt der blutrote Samt die Blöße.

    War das ein Schatten, ein Lichtstrahl dort?
    Du siehst ihn stehen in der Dunkelheit,
    fühlst; wie sein Herz schlägt in der Brust,
    spürst; ja riechst wie das Elixier die Haut durchflutet.

    Du kannst den Blick nicht von ihm lassen,
    zu sehr begehrst Du diesen Trank.
    Langsam tastet er sich vorwärts,
    als ein kalter Schauer ihn durchrinnt.

    Du stehst dicht hinter ihm ganz still,
    leckst über deine roten Lippen,
    Und wartest, wartest auf den einen Augenblick,
    Dich zu laben an dem heiligen Getränk….


  • Der Fluch in Blau / Supportfrust

    Posted on by Falko

    by D.B.C. 20.09.2000

    Die Bits und Bytes sie rasen kreuz und quer,
    Die CPU schwitzt gequält,
    Die Lüfter drehen Kreise,
    Die Grafikkarte hyperventiliert,
    Der RAM ist überfüttert,
    Der Bildschirm gleicht einem Strobo,
    Ja der letzte Level,
    gleich, gleich,
    da ist die Startfläche,
    das erste Icon, das zweite,
    Mist.
    Da ist er wieder,
    der Redmondteufel,
    mit seinem blauen Schild…


  • Zu viele Tränen

    Posted on by Falko

    by D.B.C. 21.09.2000
    gewidmet Thomas und Diana

    War es wirklich schon so weit?
    musstet Ihr denn gehen?
    zu viele Tränen
    Nun steh‘ ich hier,
    vor mir zwei Marmortafeln,
    mit euren Namen drauf.
    zu viele Tränen
    Man sagt die Tränen eines Menschen,
    sie wären abgezählt,
    Ich möchte weinen,
    doch die Augen bleiben trocken.
    zu viele Tränen
    Ich hab meine schon verbraucht,
    alle weg, nur der Schmerz,
    er ist geblieben.
    zu viele Tränen
    Ihr wart doch noch so jung,
    ihr wusstet nicht was „Leben“ heißt,
    ich der dies nun schmerzlich erfährt,
    den habt ihr zurück gelassen.
    zu viele Tränen,
    hab ich geweint,
    doch ohne Tränen,
    tut es noch mehr weh.