• Wille (Didi 8!)

    © D.B.C. ‚07.06.97 14:45h

    Ich wollte nie, dass es so endet,
    es hatte falsch schon angefangen,
    zu spät erfuhr ich, dass Du schon verlobt,
    da waren die Gefühle schon vorprogrammiert,
    die Ziele waren zu früh schon gesteckt,
    darum ist die Liebe nun vorbei.
    Es schmerzt tief drin in meiner Seele,
    es tut echt weh so eine Trennung,
    ein Wiedersehen wird es wohl kaum geben,
    ich kann Dir nicht mehr in die grünen Augen sehen.
    Es beißt im Herz, die Seele blutet,
    doch warum habe ich es mir nur angetan ?
    Ich habe es selbst darauf angelegt,
    das Risiko schien es mir wert,
    ich hab verloren na und,
    nun muss ich selber mit den Folgen fertig werden.
    Falls ich Dir weh getan,
    ach bitte verzeih es mir!


  • Schluß? (Didi 7!)

    © D.B.C. 07.06.1997 14:37 h

    Meine Gedanken sind nicht mehr nur bei Dir,
    ich sah ein anderes hübsches Wesen hier,
    und das verdrehte mir den Kopf von Anfang an.
    Wenn ich an eine andere denken kann,

    die Liebe nie war pur,
    drum werde glücklich ohne mich,
    die Zeit war reif nun ist’s vom Tisch,
    ist besser so, glaub‘ mir nur.

    Die Entscheidung war für Dich zu schwer,
    deshalb musste eine andere Lösung her.
    Hier ist sie nun, Du kannst dich nicht wehren,
    verlobt sein heißt nur den einen zu begehren.

    Es ist echt hart so was zu tun,
    doch ohne kann ich nie mehr ruhen,
    Sieh es ein es ist der einzige Weg,
    der Kompromiss den ich Dir auferleg‘.

    Nimm’s nicht so persönlich,
    es ist halt so ich lieb Dich nich‘,
    auch wenn ich einst des Glaubens war,
    ich sowieso bald nicht mehr hierher fahr‘.

    Auch für mich ist es nicht leicht,
    aber ich glaube das es jetzt reicht.


  • Abwesend (Didi 6!)

    © D.B.C. 04.06.1997 1:05 h

    Du sitzt in einem Cafe,
    man beachtet Dich kaum,
    oder reißt dumme Witze.
    Man streut Salz in Deine Wunden,
    und zieht Dich mit Andeutungen auf.
    Man reagiert nicht auf Deine geistige Abwesenheit,
    Dir ist als siehst Du alles von oben,
    siehst das Häufchen Elend,
    was mal Dein fröhlicher Körper war.
    Du siehst Sie an, doch null Reaktion.
    sie grinst nur verstohlen an Dir vorbei.
    Sie interessiert sich für andere Kerle,
    um Dich zu ärgern oder ihrer selbst willen.
    Lacht sie Dich innerlich aus?
    Ist sie unschlüssig oder sagt sie nur nicht was sie will?
    Nimmt sie Rücksicht oder fehlt ihr der Mut?
    Fragen über Fragen, die nicht stören und nichts sagen.
    Du spürst innere Leere,
    Deine Seele schreit vor Qual.
    Das Herz blutet aus, der Kopf dreht durch.
    Du reißt Dich zusammen,
    und klappst in Selbstmitleid ab.


  • Gedanken (Didi 5!)

    © D.B.C. 02.06.1997 1:10 h

    In jeder freien Minute denkst Du an sie,
    Du arbeitest ununterbrochen um dies zu vermeiden.
    Doch sie geht Dir nicht aus dem Kopf,
    durch forstet Dein Gehirn,
    zerstreut Deine Gedanken in alle Winde.
    Effektives Arbeiten wird nahezu unmöglich.
    Du musst Dich zusammen reißen,
    dass Du nicht irgendwann ihren Namen schreibst.
    Deine Augen sehen leer in der Welt herum,
    man redet mit Dir, doch Du zeigst keine Reaktion.
    Du wirst gefragt und man schimpft wegen fehlender Antwort.
    Als Du zu Dir kommst,
    sieht man Dich verständnislos an,
    denn Du stehst total neben der Realität.


  • Ärger (Didi 4!)

    © D.B.C. 02.06.1997 0:50 h

    Sie ist Dir sauer,
    sieht Dich nicht an,
    und weißt Dich ab,
    Sie tut soo beleidigt,
    als wenn das Herz bricht,
    doch schlimm war es nicht.
    Es war der Auslöser,
    und nicht der Grund.
    Sie mag Dich sehr,
    doch Liebe ist es nicht.
    Geschwisterliebe liegt dem fern,
    doch sie hat Dich eben gern.
    Sie steht zwischen Zweien,
    welcher soll ihr Partner sein.
    Der eine bietet „Lifestyle“,
    der andere die Geborgenheit.
    Sie will beides nie missen,
    darum plagt sie ihr Gewissen.
    Die Nacht ist lang,
    die Träume hässlich.
    Sie geht zu Bett,
    und weiß nicht was morgen sein wird.


  • Liebe oder Leben (Didi 3!)

    © D.B.C. 02.06.1997 0:40 h

    Gewissensbisse plagen Dich,
    doch sie „mag“ Dich sehr.
    Du bist ihr Leben,
    er ihre Liebe.
    Du denkst darüber nach.
    Sie hat eine seelische Mauer in sich.
    Sie möchte vielleicht,
    aber sie kann und darf nicht.
    Ihre Gefühle zu Dir sind ihr neu,
    sie kann sie nicht verarbeiten,
    sie weiß es gibt Gefühle für Dich,
    doch sie kann deren Namen nicht nennen,
    Ihr Leben war hart,
    sie hat bestimmt viele falsche Freunde gehabt,
    den jetzigen hält sie fest,
    da er in ihren Augen der richtige ist.
    Doch es plagen sie Zweifel,
    da sie „verbotene“ Gefühle hegt,
    und zwar Dir gegenüber.
    Sie steht vor einer harten Entscheidung,
    Liebe oder Leben, das ist ihre Frage.
    Liebe bringt innere Glückseligkeit,
    Leben bringt äußeren Spaß.
    Eine Entscheidung die zukunftswichtig ist.


  • Was ist los ? (Didi 2!)

    © D.B.C. 29.05.1997

    Du siehst ihr in die großen Augen,
    doch Du kannst ihre Gedanken nicht lesen,
    Es zieht Dich magisch zu ihr hin.
    Sie ist Dir schutzlos ausgeliefert,
    doch Du zögerst, denn Du weißt nicht was Du willst,
    willst Du sie küssen, dann wäre sie Dir ewig sauer,
    oder wartet sie darauf das Du es tust?
    Hat sie Dir Vorwürfe gemacht?
    weil sie einen Kumpel in Dir sieht,
    oder bestraft sie Dich dafür,
    dass sie wider der Moral gewisse Gefühle für Dich hegt?
    Liebt sie Dich oder will sie dich testen,
    testen ob Deine Beherrschung über Verführung siegt,
    testen ob sie zu Dir offen seien kann,
    ohne mit umgeplanten Folgen rechnen zu müssen,
    testen ob sie bei Dir ihr Herz ausschütten kann,
    ohne damit rechnen zu müssen, dass Du es ausnützt?
    Deine Gedanken fliegen dahin,
    plötzlich ist sie wieder frei,
    und Du bist froh und traurig zu gleich,
    dass Du nichts gemacht hast.
    Aber es heißt, wer sich neckt der liebt sich,
    sie neckt Dich dauernd, doch stimmt das Sprichwort?


  • Wieviele Kehrseiten hat die Liebe ? (Didi 1!)

    © D.B.C. 29.05.1997

    Liebe ist so verschieden,
    sie kann Dich beflügeln,
    sie kann Deine Seele zerklüften.
    Du weißt das Du verliebt bist.
    aber nicht auf welche Art.
    Ist es die Liebe wie zwischen Geschwistern,
    zwischen Mann und Frau,
    oder zwischen Kind und Eltern?
    Du spürst wie der Funken überspringt,
    aber Du weißt nicht was nun Phase ist.
    Etwas zieht Dich zu einem Menschen hin,
    auch wenn Du weißt, dass diese Gefühle falsch sind,
    Es darf nicht sein, das wisst Ihr beide,
    doch zwischen Euch ist diese magische Kraft.
    Beide wollt Ihr es, doch die Moral verbietet es.
    Der eine weiß nicht ob der andere das gleiche denkt,
    und doch ist da eine telepathische Verknüpfung.
    Es zieht Euch zu einander und ein Zwang trennt Euch.


  • Das Ende

    © D.B.C. 31.12.1996

    Voll bepackt gehen wir hier weg,
    ein Gefühl der Leere tief in uns.
    Eine Zeit ging zu Ende,
    die wir sehr liebten.
    Keiner wird sie uns zurück bringen.
    diese Jahre des Leids und der Freude.
    Viele gute Freunde gehen auseinander,
    Freundschaften zerbrechen, die ewig gehalten hätten.
    Aber es endet auch die Zeit der Qual mit den Lehrern,
    keiner mehr, der uns mit Zensuren bestraft.
    Kein Aufpasser mehr der uns pausenlos nervt,
    Keine Intrigen deiner besten Freunde,
    Aber es wurde auch eine Clique zerstört,
    die in den nächsten Jahren ihres gleichen finden muss.
    Wir waren sehr viele,
    wir halfen uns wo immer nur möglich,
    Wir lebten zusammen,
    mit aber auch ohne Probleme,
    Unter uns gab es Hass und Neid,
    aber auch Liebe und Mitgefühl.
    Alles Sachen, die uns im weiteren Leben sehr fehlen werden,
    Tatsachen, die durch die Zeit zerstört wurden.
    Der Zeitpunkt, dem keiner mit klaren Gefühlen entgegen lebte,
    der Tag des großen Abschieds ist nun da,
    früher als er von vielen erwartet,
    aber auch gefürchtet wurde.
    Werden wir uns alle wiedersehen ?!?!?


  • Dämmerung

    © D.B.C. 25.08.1996 23.15 Uhr

    Die Sonne versinkt am Horizont.
    Der Himmel ist Blutrot.
    Du liegst in meinen Armen,
    Dein süßes lächeln betört meine Sinne.
    Deine Lippen presst Du weich und innig auf die meinen.
    Mein Herz springt im ¾ Takt
    Meine Seele schwebt im siebten Himmel.
    Deine Hände zittern wie Laub im Wind.
    Wieder spür ich Deine wollüstigen Lippen,
    Deine kalten Hände tief im Nacken.
    Deine Eisnase an meiner Wange.
    Deine gepflegten Haare zwischen den Zähnen.
    Deine Zunge bahnt sich ihren Weg,
    Zwängt sich zwischen meine Lippen.
    Diesen Kuss werde ich wohl nie vergessen,
    genauso wie die gestrige Nacht.
    Ich liebe Dich mit jeder Zelle meines Körpers.


  • Anti – Mobing

    © D.B.C. 25.08.1996 14.30 Uhr

    Kann es was schöneres geben,
    als in den Tag hinein zuleben ?
    Die Sonne strahlt vom Himmel herab,
    von anderer Seite nur dünnes „Gelab“.
    Keiner kann einem den Tag verderben,
    seine Worte im Spaß absterben.
    Ein Tag wie im Paradies,
    anderen gegenüber total fies.
    Andere reden sich die Stimme zu Brei,
    aber das geht mir am A vorbei,
    Man versucht mir in die Suppe zu spucken,
    kann aber nur dumm aus der Wäsche kucken.
    Man könnte beim Kopfstand mit dem A… fliegen fangen.
    doch selbst so könnte man sein Ziel nie erlangen.
    Man kocht vor Wut und ihm platzt fast der Hut,
    doch ich habe heute fröhliches Blut.
    Ich schwebe im 7. Himmel,
    das geht and’ren auf die Nerven.


  • Dein Geburtstag

    © D.B.C. 22.08.1996

    Deinen Geburtstag feierten wir
    auch wenn es etwas später war.
    Der Tag war lang, die Nacht war schöner,
    besonders Du als Stern an meinem Himmel,
    Du die mir den Abend versüßt,
    Du die einem Engel gleicht,
    Du welche jeder Bewunderung spottet,
    Du die den Himmel auf Erden verkörberst,
    Du, jene die süßer als Zucker lächelt.
    Du deren Worte wie lieder durch den Raum schweben,
    Du welche meine Sinne betört,
    Du, Du, Du,
    Traum meiner schlaflosen Nächte
    wenn Amors Pfeil mich nicht traf,
    was ist dann mit mir geschehen?


  • Eine Nacht wie jede andere?

    © D.B.C. 20.08.1996

    Eines abends kam ich zu Dir hin,
    was zu Essen stand mir im Sinn,
    Plötzlich warst nur Du noch in meinem Kopf,
    tausende von Zöpfen an Deinem Schopf.
    Wie das Abbild einer Göttin stehts Du vor mir,
    ich war so glücklich bei Dir zu verweilen,
    alles war um mich herum vergessen,
    ohne den Blick von Dir zuwenden, hät‘ ich nichts gegessen.
    Doch meine Traumfrau Du,
    sahst mir nur selten zu.
    Das Gespräch dann später war,
    deshalb wurde mir vieles klar.
    Der Abend war bedeckt von einem rosa Schleier,
    schöner als ’ne gute Feier.
    Mit wem Du jetzt liebäugelst weiß ich nicht,
    darum schrieb ich dies Gedicht.
    Dich muss ein Gott erschaffen haben,
    an Dir kann man seine Blicke laben.


  • Die Nacht der Nächte

    © D.B.C. 23.10.1995

    Es ist schon sehr spät
    Der dunkele Vorhang des Abends senkt sich herab,
    die Sterne glitzern am nächtlichen Himmel,
    Der Mond schein fest und königlich.

    Ich sitze auf einer Bank,
    und neben mir sitzt Du,
    zwar kennen wir uns nicht,
    aber beiden wissen wir,
    da ist was zwischen uns.

    Wir reden über Politik,
    um unsere wahren Ziele zu verbergen.
    Doch letzten Endes passiert es dann,
    dass das Gespräch beendet ist.

    Was dann folgt schein wunderbar,
    Du erfüllst all‘ meine Träume,
    sanft berühren sich unsere Lippen,
    Ich fühle das es so ist,
    wir müssen uns doch kennen,
    Du machst mich verrückt,
    das schlimmste ist,
    ich kann mich nicht wehren,
    denn ich finde es himmlich.


  • Es ist soweit

    © D.B.C. 30.08.1995
    Es ist soweit,
    heute an diesem regnerischen Tag,
    dem Tag an dem sich uns’re Wege trennen.
    Das Wetter bleibt sehr kurz,
    der Regen endet total unvorhersehbar,
    genauso wie unser Wiedersehen.
    Alle gehen stolz auseinander,
    voller Stolz auf 2 oder 3 sehr schöne Jahre.
    Doch tief im Herzen spüren wir den Trennungsschmerz,
    wie ein hungriger Wolf,
    reist er Wunden in unsere Seelen.
    Keiner kann ihn offen zeigen,
    denn Keiner weiß wie man das macht.
    Der eine unterdrückt ihn mit Tränen,
    der andere versucht es mit Humor.
    Voll bepackt lassen wir die Schule hinter uns,
    und doch macht sich die seelische Leere breit.