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  • Die Ankunft

    W:O:A 2010 Tag -1

    Der Tag begann früher als nötig und ich begann die letzten Sachen in die Taschen zu packen.

    Nicht wie vorerst geplant zwischen 9 und 10 Uhr sondern weit später so gegen 11:30 Uhr rollte mein „Taxi“ gen Wacken vor.

    Das Verladen der Vorräte bzw. das Umladen und Einschlichten war kürzer als die daran anschließenden Abschiedsszenen. Nun also sprang der Motor endlich an für die lange Fahrt ins Ungewisse, das sich Wacken oder W:O:A nennt.

    Also als Navi bin ich noch recht okay, aber als Animateur tauge ich ohne „Stoff“ nur wenig bis gar nicht, also vertiefte ich mich auf den „bitte folgen sie dieser Autobahn für ### km“- Strecken meinem bereits angelesenen Dan Brown.

    Nach 3 Stopps und einem 15 Minuten Ministau um Hamburg waren wir gegen 18 Uhr mitten im Wacken-Chaos überall Metalheads und durch das dauernde *Wackööön* und „Teufelshörner“ zeigen war es schwer sich zu orientieren.

    Nach dem ersten vergeblichen Versuch das W:O:A 2010 mit einem Wackenbier zu eröffnen musste auch schon die erste (mitgebrachte) 5-Liter-Dose daran glauben und danach ging es zum ersten „Orientierungslauf“. Noch war kaum etwas offen und mit Hunger ist ein „wir öffnen erst morgen um 10“ schön ärgerlich sein. Also waren wir Bändchen und Full-Metal-Bag abholen und sind dann weiter zum Biergarten. Dort gab es dann das erste (und einzig  wahre) Wackenbier und das zweite….

    Als nächstes Stand die „Markthalle“ aka Informationsbüro am Feuerwehrturm auf dem Plan, erst mal eindecken mit T-Shirts die sind bekanntlich sehr bald vergriffen. Wir haben also schon mal für ordentlich Umsatz gesorgt.  Nachdem nun die ganze Familie eingedeckt war ging es auf den Weg zurück. Mehrfach viel unterwegs, na ja eigentlich seit Ortseingang sehr oft der eine Satz:

    Nun fühle ich mich wie Zuhause, endlich normale Leute.

    Alles in allem erscheint mir Wacken schon jetzt zu sauber und organisiert für ein Festival. Mann bedenke immer „Duschen ist kein Heavy Metal“.