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  • HW’08 Tag 2

    Holla das ging ja gleich richtig rund.

    Da habe ich noch nicht mal die Zeit zu bloggen.

    Also was war los. Nach dem Crash gestern, hat es scheinbar die Steuerung unserer Uhren zerhauen, Ergebnis die Stechuhr bucht die lustigsten Zeiten.
    Okay die Uhren wieder gestellt, natürlich zurück, damit es lustig wird. So nun knoppeln wir aus wer vor 8 da war aber vor 9 gebucht bekommen hat und wer wirklich nach 8 kam.

    Das war’s noch nicht.

    Dem einen ist der Server zu langsam der Windows per PXE installiert, nein es liegt ganz sicher nicht am „windows Installieren“ würde ich nie nimmer nicht behaupten. BTW: Der PXE für Redhat und Fedora Linux läuft astrein. 👿

    Dann hätte wir mein Chef, der einfach mal so unvermittelt hier auf schlägt:

    Und alles okay?

    Natürlich nicht.

    Was macht der Gleitzeitserver eigentlich für Zicken.

    Wie Du weißt das und welche Probleme es gibt und fragst ob alles in Ordnung ist?*kopf-tisch-kopf-tisch-….*

    update 1 (10:00h):

    So schnell kann es gehen, da kommt ein externer in mein Büro ( für Insider der Name ist Programm) mit einen Azubi

    Hallo, das ist $Azubiname der macht bei uns eine Ausbildung und ich zeige ihm heute $EuereFirma und Du machst doch VMWare und kannst Du ihn das mal so zeigen. Passt es Dir im Moment eigentlich oder bist Du im Streß.

    Nein ich war heftig am tippen und der Schweiß auf der Stirn war sicherlich auch nicht zu übersehen.

    Nein, mir passt es gerade überhaupt nicht.

    Kann ich später noch mal wieder kommen.

    Irgendwas in mir will das vehement verneinen. Aber man ist ja ein netter Mensch auch wenn das das 2 1/2te OG anders sieht.

    Ja, natürlich.

    update 2 (11:25h):

    Es lichtet sich ein klitze-klein wenig. Aus unerfindlichen Gründen zum Beispiel „göttlicher Eingebung“ hat sich der GZ-Server dazu entschlossen den Dienst wieder ordnungsgemäß aufzunehmen.

    Noch eine Stilblüte meines Chefs:

    Habt Ihr Suse CDs

    Wie bitte? Natürlich nicht. (Anm. d. Authors ich bin doch kein Freak Museum)

    Ich brauche SLES 10 für Sparc auf einer $ServerbezeichnugeinesIntelServers.

    Nix Sparc, das ist Intel/AMD. In dem Fall Intel also reichen normale CDs

    Ja die hatten schon eine RedHat Lizenz für $Software_die_wir_schon_erfolgreich_auf_RHEL4_laufen_haben aber jetzt muß es doch Suse sein und der Techniker hat seine CDs zuhause vergessen.

    Da kann ich wohl kaum helfen 👿

    Der arme Techniker ob er das wohl überleben wir? Bleibt mir nur gute Besserung zu wünschen. Schließlich ist Geckoitis stark anstecken und ist im ersten Stadium durch starken Brechreiz festzustellen. 😡

    update 3 (11:36h):

    Ich habe ein ungutes Gefühl, dass ich noch nix von dem Bewohner des 2,5. OG gehört habe. Es ist gleich mittag und der brütet sicherlich was aus. Mir schwant böses. 😥

    update 4 (16:00h):

    Tja bei einem gelassenen Gespräch mit einem Externem (deutsche Firma mit lustiger Schweizer nicht-Tochter) über den Fortgang unserer LDAP-Entwicklungen, betritt ein Kollege das Büro und ist sichtlich geneigt schnellsten bedient zu werden. Mit dem Satz

    Kannst Du mal schnell? Ich habe eine Kiste verloren und habe riesige Problem in unserer Umgebung.

    war ihm das auch recht schnell geglückt. Okay ich konnte es schnell reparieren *auf die Schulter klopf* aber das wichtige für mich: Es geht den Menschen wie den Leuten.

    PS: das nächsten Update kommt bestimmt erst wieder Morgen in einem neuen Eintrag.


  • root vs I-node Diebe

    Eigentlich war geplant heute weiter zu machen wo ich gestern aufgehört habe.

    Ein Anruf der erst nicht für Panik sorgte, schließlich passiert es manchmal, dass ein Server nach dem Reboot, etwas zickt.

    Aber in einer virtueller Server der im fsck Ärger macht, ist schon etwas ungewöhnlich. Das er auch noch meint, dass eine inode zu groß wäre und er dann beginnt alle inodes under lost+found zu sammeln, lässt böses erahnen.

    Nach einem Restore gleicher Fehler. Na gut also beginnen wir vom Clusterpartner zu „clonen“ und stellen fest, dass der Netzwerk Durchsatz einbricht, sobald er versucht ein Verzeichnis zu kopieren. Die Lösung brachte ein „df -i“ der zeigte im nachhinein, dass dem Filesystem normal nur ~14.000 inodes benötigt, aber in unserem Fall auf beiden Knoten alle 1,3 Mio aufgebraucht hat.

    Wikipedia meint ab 15.000 Dateien wären Operationen sehr lahm. Wie zur Hölle löscht man 1,3 Mio. Dateien? Ein find . -name „2007*“ -exec rm {} \; löschte so ca. 5 Dateien in 2 Sekunden. Der Dieb legte aber 2/s neu an. Da blieb nur der Kahlschlag: Dienste beenden und dann rm -rf events der schaffte es ca. 25.000 inodes/s vom Dieb zurück zu erobern. Kaum war der Dienst wieder gestartet pegelte es sich bei ca. 20.000 inodes ein (99% frei).


  • Nun ist er weg…weg

    Die Geisel der IT namentlich als Billy Boy bekannt geworden, räumt seinen Stuhl bei M$.

    Wenn ich Steve Balmer ansehe, schwant mir aber übles, wenn ich an die denke die da nach kommen werden.

    Eigentlich mal wieder was für einen Golem Standard Kommentar: „Das ist das Ende von M$…“ 👿