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  • Endspurt zu 50.000

    Ja das Ziel ist nah und doch so fern. Irgendwie hab ich zwar die Zeit zu schreiben, aber es flutscht derzeit nicht. Ich quäle mich täglich überhaupt ein paar Worte zu Papier zu bringen. Der Vorsprung den ich mir in der ersten Hälfte ertippt habe ist spätestens Morgen aufgebraucht.

    Ich habe gelesen, dass die Mitte eines Buches immer am schwersten zu schreiben ist. Ein anderer Post meinte, es ist wichtig ein Buch zu Ende zu schreiben. Egal wie gut oder schlecht es ist. Nur ein Fragment eines Buches ist nur digitaler Müll.

     

    Ich hab mich offensichtlich mit dem Plot übernommen. Wenn ich meine Geschichte so betrachte, habe ich noch immer sowas wie eine Einleitungsphase.

     

    Was also tut man, wenn nach Ende des Buches noch so viel Geschichte übrig ist? Eine weitere Frage ist auch, baut man den Höhepunkt jetzt schon ein an einer  Stelle wo es noch nicht wirklich nötig wäre. Ich bin der Autor, nun klar ist es meine Entscheidung ob ich etwas überspringe oder einfach weiter schreibe.

    Also auf zu den letzten 20 % … Zähne zusammen beißen und tippen!!! *Schluck* *Finger durchbieg*


  • Nanowrimo 15-Halbzeit

    Ja heute ist es erst der zwölfte, aber ich hab die erste Hälfte meines Texttest oder sollte ich besser sagen von der Zielmenge an Wörtern, heute Nacht aufs digitale Papier gebracht. Angebracht wäre nun sicherlich eine Halbzeitpause, aber so ist das nun mal mit der Kreativität. Schöpfe sie ab, solange sie sprudelt. Sie ist launisch und kann sich spontan auch schon verstecken und dann hängt man da.

    25 k ist schon mehr als das doppelte vom letzten Jahr. Es ist schon mal ein Erfolg und ich bin guter Dinge, wenn ich weiter so strikt vorgehe, sind die 50 k kein großes Problem in diesem Jahr. Wenn ich allerdings auf meinen Plot schiele und ansehe wo ich gerade bin und wie weit ich es noch vor 2 Wochen bringen wollte, dann reicht das nun locker für 4 Bücher. 😀

    Es heißt ja nicht das danach Schluss sein muss, also ich wüsste schon einiges an dem Teil aufzumotzen und einige Logikfehler hab ich auch schon gefunden. Aber vorerst heißt es nur schreib…schreiben…schreiben. Es geht darum am Ende zu wissen welche Geschichte man wirklich erzählen will und das retuschieren kommt hinterher.

    Also auf in den Kampf, ich lass dann wieder mal die Tasten erglühen.

     

     


  • Wiederholungstäter

    Aufmerksame Leser … hab ich überhaupt noch welche? … haben bemerkt das rechts oben mein nanowrimo Applet wieder neu zu ticken begann. Ja ich versuche es wieder.

    Heute ist Tag 5 und im Moment läuft es. Ich hatte vorgestern leider einen ziemlichen Hänger, weil ich nicht wusste, wo ich weiter machen sollte. Hab einen weiteren Charakter eingefügt und seitdem sprudelt die Kreativität.

    Was mache ich diese Jahr anders?

    • Ich bewege mich nur noch mit schreibfähiger IT (meist Netbook)
    • ich fahre lieber öffentlich und schreibe unterwegs (Hin- und Rückfahrt zur Arbeit reichen locker für 1667 Wörter)
    • ich bin vorbereitet
      • Die meisten Charaktere sind zumindest an modelliert
      • Die Geschichtsfäden für die meisten Hauptcharaktere sind als Puzzel notiert
      • die Orte sind notiert
      • ich habe Links gespeichert: Ergebnisse auf sehr wahrscheinliche Suchanfragen und weiterführende Links
    • ich gehe lockerer an die Sache ran, letztes Jahr war mir das zu neu und ich viel zu verkrampft.

    Status, ich bin jetzt schon viel weiter als letztes Jahr am Ende. Aber ich habe auch die Geschichte weiter hin im Kopf. Die in 2014 war irgendwann tot gelaufen. Ich habe den damaligen Plot noch und er gefällt mir auch immer noch, aber da muss ich noch tiefer einsteigen. Bin etwas gefrustet und das ist nicht fair dem Buch gegenüber deshalb mach ich da erstmal pause und probiere ein anderes.

    In diesem Sinne haue ich weiter in die Tasten, dass 1. WE kommt und mit ihm entweder kaum oder viel Zeit zum phantasieren. 😉